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Renitenter Renter beschimpft Schüler und Polizisten



Gifhorn

Renitenter Renter beschimpft Schüler und Polizisten


Weil ein Fußball über den Zaun fiel, war ein 74-jähriger Anwohner kaum zu beruhigen. Symbolbild:  Robert Braumann
Weil ein Fußball über den Zaun fiel, war ein 74-jähriger Anwohner kaum zu beruhigen. Symbolbild: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Wittinger. Nachdem ihr Ball über den Zaun auf das Grundstück eines 74-jährigen Rentners fiel, wurden drei Schüler im Alter von 12 und 14 Jahren von diesem beschimpft. Zusätzlich verweigerte er die Herausgabe des Balles, weshalb die Schüler die Polizei riefen. Den Polizeibeamten gelang es nach einiger Zeit, den Rentner so weit zu beruhigen, dass der Ball geholt werden durfte.



Die Schüler im Alter von 12 und 14 Jahren schossen beim Spielen im Bereich der Bushaltestelle an der Bahnhofstraße einen Fußball versehentlich auf das angrenzende Grundstück eines 74-jährigen Anwohners.

Dieser hob den Ball auf und äußerte den Kindern gegenüber, dass er den Ball nicht wieder herausgeben, sondern zerstechen werde. Da die Schüler sich nicht zu helfen wussten, riefen sie telefonisch die Polizei.


Die Beamten trafen kurze Zeit später am Ort des Geschehens ein. Der 74-jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt in seinem Haus an einem Fenster im Obergeschoss. Den Polizeibeamten gegenüber äußerte er, sein Haus auf keinen Fall verlassen zu wollen, um sachlich über den Vorfall zu sprechen. Vielmehr schrie und schimpfte er lautstark in Richtung der Schüler und der Beamten, denen es trotz aller Bemühungen nicht gelang, den Rentner zu beruhigen.

Schließlich rief der 74-jährigen dann doch, dass er den Ball in die Brennnesseln hinter seinem Grundstück geworfen habe. Dort fanden die Schüler den Fußball tatsächlich und nahmen ihn wieder an sich. Die beiden 12-jährigen und der 14-jährige hatten durch den Vorfall jedoch ihren Schulbus nach Hause verpasst und mussten so von ihren Eltern aus Brome und Hankensbüttel mit dem Auto abgeholt werden.

Abschließend bedankte sich der 74-jährige bei den Ordnungshütern ironisch für deren "gute Arbeit".


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