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Robo-Wars im Jugendhaus X-trem: Kinder programmieren Roboter



Wolfsburg

Robo-Wars im Jugendhaus X-trem: Kinder programmieren Roboter


Robo-Wars im Jugendhaus X-trem. Foto: Stadt Wolfsburg
Robo-Wars im Jugendhaus X-trem. Foto: Stadt Wolfsburg

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Wolfsburg. "Robo-Wars" - das war das Motto in den Ferien im Jugendhaus X-trem am Laagberg. Sechzehn zehn- bis zwölfjährige Kinder nahmen an der einwöchigen Veranstaltung teil. "Dabei haben die Mädchen und Jungen die Roboter so programmiert, dass sie ihre Befehle ausgeführt haben", erklärt Oliver Skierecki, Sozialpädagoge und Leiter des Jugendhauses X-trem. Dies berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.



Zu den genauen Ablaufplänen weiß die zehnjährige Laura: "Ich habe den Roboter so programmiert, dass er einer schwarzen Linie gefolgt ist und Hindernissen ausweichen konnte." Diese Erkennung funktioniere, so Skierecki, über Sensoren, die die Kinder an die Roboter montiert haben. Für die Sensoren müsse man einen Code eingeben. Lukas (zwölf Jahre), der zu Hause in der eigenen Werkstatt viel bastelt und tüftelt, erklärt den Unterschied zwischen Fernsteuerung und Programmierung: "Bei einer Programmierung führt der Roboter die Befehle nach Eingabe selbstständig aus."

Platz für Kreativität


Die Kinder hätten in der Woche mit Baukästen und Anleitungen gearbeitet, die durch die Initiative "Roberta – Lernen mit Robotern" des Fraunhofer-Instituts zur Verfügung gestellt wurden. Dennoch gab es, betont Skierecki, genug Raum, um die Roboter individuell zu gestalten und zum Tüfteln - und "nicht immer eine vorgegebene Lösung." Yara (zehn Jahre) berichtet: "Erst hat der Roboter ein bisschen gebockt, aber dann war es einfach cool, ihn losfahren zu lassen."



Diese Erfolgserlebnisse seien viel wert, erklärt Skierecki. "Die Kinder haben gelernt, dass sie Dinge, die zunächst sehr kompliziert erscheinen, mit Ausdauer und Geduld schaffen können. Aus dieser Erkenntnis entsteht mehr Selbstvertrauen." Mindestens so engagiert und begeistert, wie die Jungen seien die Mädchen beim Programmieren zu Werke gegangen. "Sie waren richtig gut dabei und sehr interessiert", erzählt Medienpädagogin Merle Flemming. Skierecki erklärt auch, woher das Motto "Robo-Wars" rührt. Am letzten Fereintag traten die Roboter in Wettkämpfen gegeneinander an, zum Beispiel in Ringkämpfen und bei einem Hindernisparcours.

Das Jugendhaus X-trem am Laagberg ist eine Einrichtung der städtischen Jugendförderung und ist außerhalb der Ferien regulär Montag bis Freitag von 14:30 bis 19:30 Uhr geöffnet. Alle Ferienangebote der Jugendförderung finden Kinder und Eltern im Internet unter www.ferien-wolfsburg.de.


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