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Rückschnitt kranker Kastanien - Straße wird gesperrt


Am Kloster Wöltingerode müssen kranke Kastanien zurückgeschnitten werden. Die Straße zu den Angelteichen bleibt daher während der Arbeiten vom 26. bis 28. Februar 2018 gesperrt. Symbolfoto:  Robert Braumann
Am Kloster Wöltingerode müssen kranke Kastanien zurückgeschnitten werden. Die Straße zu den Angelteichen bleibt daher während der Arbeiten vom 26. bis 28. Februar 2018 gesperrt. Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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21.02.2018

Wöltingerode. Einige Bäume an der Straße zu den Angelteichen sind so krank, dass sie eine Gefahr für den Verkehr darstellen. Das Parken an der Straße ist bereits untersagt. Die Klosterkammer lässt die kranken Bäume zwischen dem 26. und 28. Februar stark zurückschneiden. Die Straße zu den Angelteichen bleibt während der Arbeiten gesperrt.



Während der Arbeiten bleibt die Straße zu den Angelteichen gesperrt. Die meisten Stämme der Kastanien sind hohl und die Kronen weisen viel Totholz auf, weshalb diese größtenteils weichen müssen. In die Lücken werden im Frühjahr 2018 junge Eichen gepflanzt.

„In dem wir jeweils den Torso der Kastanien stehen lassen und Eichen nach- pflanzen, erhalten wir den landschaftsbildprägenden Eindruck der Baumreihe als Begrenzung des Klostergeländes an der Südseite. Die Hohlräume in den Stämmen stellen wertvolle Habitate beispielsweise für Vögel und Fledermäuse dar, die wir weitgehend erhalten“, erklärt Christina Lippert, zu- ständige Baudezernentin der Klosterkammer. „Die vollständige Fällung der Bäume wird auf diese Weise vermieden. Dieses Vorgehen ist Ergebnis der konstruktiven Beratungen mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar. Ich bin dankbar für die zügige und unkomplizierte Zusammenarbeit“, sagt Christina Lippert.

Die Jungbäume werden gegen Wildverbiss geschützt und in den ersten zwei Jahren bewässert, um das Anwachsen zu gewährleisten. Der Rückschnitt und die Neupflanzung in 2018 kosten rund 30.000 Euro. Derzeit fließen jährlich rund 110.000 Euro in die reguläre Instandhaltung des Klostergeländes.


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