Sachsens Ministerpräsident fürchtet China-Abhängigkeit bei E-Autos

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) befürchtet infolge politischer Vorgaben zur Elektroautowende eine zunehmende Abhängigkeit Deutschlands und Europas vom E-Auto-Vorreiter China. Er kritisierte den geplanten EU-Verbrenner-Ausstieg 2035 und "die überzogenen politischen E-Auto-Ziele" in Berlin und Brüssel.

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Michael Kretschmer am 22.03.2024
Michael Kretschmer am 22.03.2024 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) befürchtet infolge politischer Vorgaben zur Elektroautowende eine zunehmende Abhängigkeit Deutschlands und Europas vom E-Auto-Vorreiter China.


Er kritisierte den geplanten EU-Verbrenner-Ausstieg 2035 und "die überzogenen politischen E-Auto-Ziele" in Berlin und Brüssel. "Sie sind eine Belastung für die Unternehmen und machen uns noch abhängiger von China", sagte er dem "Spiegel".

Gleichzeitig lobte Kretschmer den VW-Konzern für dessen konsequenten Umstieg auf E-Mobilität: Im E-Auto-Werk des Fahrzeugherstellers im sächsischen Zwickau sieht er "ein Alleinstellungsmerkmal, das uns für die nächsten Jahrzehnte Sicherheit gibt".


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