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Salzgitter erhält Millionenbetrag für Integration

Salzgitter soll laut Innenministerium einen Millionenbetrag zur Integration zugesprochen bekommen. Demnach soll das Geld aus dem Integrationsfond der niedersächsischen Landesregierung stammen.

Die Stadt Salzgitter erhält knapp vier Millionen Euro für die Integration. Symbolbild.
Die Stadt Salzgitter erhält knapp vier Millionen Euro für die Integration. Symbolbild. Foto: pixabay

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29.05.2020

Salzgitter. Laut einer Pressemitteilung des Niedersächsischen Innenministeriums erhält die Stadt Salzgitter insgesamt 4.224.475 Euro aus dem Integrationsfond der Niedersächsischen Landesregierung. Demnach erhält Salzgitter den mit Abstand höchsten Betrag aus dem Fond. Die Zahlung soll die kommunalen Integrationsvorhaben unterstützen.


Insgesamt würden 10 Millionen Euro an Niedersächsische Städte und Gemeinden ausgezahlt werden. Damit erhält Salzgitter fast die Hälfte des Gesamtbetrages. Die zweithöchste Zahlung geht mit knapp einer Million Euro an die Stadt Wilhelmshaven. Vorausgegangen war der Auszahlung eine Verlängerung des Fonds um weitere fünf Jahre. Damit wolle das Innenministerium die Kommunen bei der Daueraufgabe Integration unterstützen.

Mit dem Integrationsfonds unterstützt das Land auch in diesem Jahr die Kommunen mit insgesamt 10 Mio. Euro. Der Fonds wurde durch die Niedersächsische Landesregierung im Jahr 2017 eingerichtet. Auf Grundlage einer positiven Evaluierung der Firma Emperica im vergangenen Jahr wurde eine Fortsetzung der Förderung für weitere 5 Jahre beschlossen.

Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius dazu: „Mit diesem Betrag unterstützen wir die Kommunen auch weiterhin genau dort, wo die Förderung ganz dringend benötigt wird. Denn: Integrationsarbeit ist keine Aufgabe, die innerhalb von zwei, drei Jahren erledigt ist. Die Frage, ob sich Menschen letztlich erfolgreich in die neuen Lebensverhältnisse integrieren können, entscheidet sich nicht auf Bundes- oder Landesebene, sondern in den Kommunen vor Ort - da, wo diese Menschen sesshaft werden wollen." Für eine erfolgreiche und nachhaltige Unterstützung der Kommunen sei deshalb ein langfristiger Ansatz notwendig. Dabei helfe der Integrationsfonds.


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