Salzgitter. Die Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig (KVG) hat am Donnerstag das Richtfest für ihren neuen Omnibusbetriebshof in Salzgitter-Lebenstedt gefeiert. Es sei das größte Bauprojekt in der Unternehmensgeschichte und gelte als wichtiger Schritt hin zu einem emissionsfreien Nahverkehr.
Der Oberbürgermeister von Salzgitter, Frank Klingebiel, KVG-Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Klein sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nahmen an der Feier des Richtfestes teil. KVG-Geschäftsführer Axel Gierga betonte die Bedeutung des Neubaus mit den Worten: „Mit diesem Betriebshof schaffen wir die Basis für einen zukunftsfähigen ÖPNV ohne fossile Energien."
Finanzielle Unterstützung macht es möglich
Gemäß einer Pressemitteilung habe das Land Niedersachsen das Projekt mit rund 10,7 Millionen Euro gefördert, was etwa 47 Prozent der Gesamtkosten von 22,7 Millionen Euro ausmache. Ohne diese Mittel wäre das Vorhaben nicht realisierbar gewesen, so die Mitteilung.
Nach den Ansprachen folgte der symbolische Hammerschlag an einer Wand des Neubaus. Anschließend sprach Dachdeckermeister Seraphin Heinecke den traditionellen Richtspruch, und der Richtkranz wurde gehisst. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss und Gesprächen über die weiteren Baufortschritte.