Salzgitter. Der NDR berichtet aktuell über einen Vorfall aus Salzgitter, bei dem eine Frau (32) von einem Ehepaar und deren Tochter im Zeitraum von Dezember 2025 bis März schwer körperlich verletzt worden sein soll. Die Frau soll bei den mutmaßlichen Tätern gewohnt und für diese als Putzhilfe gearbeitet haben. In dem Bericht ist von regelrechten Folterungen die Rede. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigt auf Anfrage den Vorfall grundsätzlich.
"In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen gefährlicher Körperverletzung hat das Amtsgericht Clausthal-Zellerfeld am Wochenende Haftbefehl gegen drei Personen aus Salzgitter erlassen", berichtet Oberstaatsanwalt Christian Wolters gegenüber regionalHeute.de. Zwei 28- und 62-jährigen Frauen (Mutter und Tochter) sowie einem 49-jährigen Mann (Ehemann der älteren Beschuldigten) werde vorgeworfen, eine 32-jährige Frau über Wochen hinweg im häuslichen Bereich misshandelt zu haben.
Grausame Details
Weitere Details könnten angesichts der gerade erst begonnenen Ermittlungen noch nicht mitgeteilt werden, so Wolters weiter. Im Bericht des NDR ist von grausamen Taten die Rede, die von der Staatsanwaltschaft weder bestätigt noch dementiert wurden. So soll der Frau mit einem Gasbrenner der Bauch verbrannt und ihre Zunge auf ein Holzbrett genagelt worden sein. Zudem soll sich die 32-Jährige selbst mit einer Zange zwei Zähne habe ziehen müssen.
Mann ist vorbestraft
Vergangene Woche habe sich das Opfer einer Bekannten anvertraut. Gemeinsam sei man dann zur Polizei gegangen. Der männliche Angeklagte sei unter anderem wegen Vergewaltigung mit gefährlicher Körperverletzung vorbestraft.

