Gepflanzt statt abgesägt: Grüne wollen neue Weihnachtsbäume für Salzgitter

Im städtischen Stadtplanungs- und Bauausschuss kommt am heutigen Mittwoch ein weihnachtliches Thema auf den Tisch.

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Jedes Jahr werden gefällte Bäume aufgestellt. Gibt es eine Alternative? Archivbild
Jedes Jahr werden gefällte Bäume aufgestellt. Gibt es eine Alternative? Archivbild | Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die Weihnachtszeit ist zwar gerade erst zu Ende gegangen, doch im städtischen Stadtplanungs- und Bauausschuss steht am heutigen Mittwoch dennoch ein weihnachtliches Thema auf der Tagesordnung. Die Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen regt an, das derzeitige Konzept des Aufstellens temporärer Weihnachtsbäume im öffentlichen Raum zu überdenken. Über den entsprechenden Antrag wird dann der Rat in seiner nächsten Sitzung entscheiden.



Geht es nach den Grünen, soll die Verwaltung die Voraussetzungen für die Pflanzung standortfester Nadelbäume mit Eignung als Weihnachtsbaum an zentralen Plätzen in den Stadtteilen Lebenstedt, Salzgitter-Bad, Thiede und Gebhardshagen prüfen und an diesen Stellen umsetzen.

"Ökologisch und ökonomisch nachhaltig"


Jahr für Jahr würden zur Adventszeit temporäre Weihnachtsbäume an zentralen Orten in den Stadtteilen aufgestellt. Diese Praxis sei mit logistischem Aufwand, wiederkehrenden Kosten und der Verwendung gefällter Bäume verbunden, heißt es in der Begründung des Antrags. Eine dauerhafte, standortfeste Lösung könne hier eine ökologisch und ökonomisch nachhaltigere Alternative darstellen.

Beiträge zum Stadtgrün


Durch die ganzjährige Präsenz dieser Bäume entstünden zudem sichtbare Beiträge zum Stadtgrün, zur Aufenthaltsqualität sowie zur Aufwertung öffentlicher Plätze, sind sich die Grünen sicher. Die Pflanzung sollte bevorzugt dort erfolgen, wo Pflege, Zugang und Versorgung gesichert seien, etwa im Rahmen bestehender Grünpflegeverträge oder in Verbindung mit Neugestaltungen öffentlicher Flächen.

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