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Mord an Mädchen in Salzgitter: 13-Jähriger soll in Kinder- und Jugendpsychiatrie



Mord an Mädchen: 13-Jähriger soll in Kinder- und Jugendpsychiatrie

Beim Familiengericht in Salzgitter hat das Jugendamt Antrag auf eine freiheitsentziehende Unterbringung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie gestellt.

Einer der mutmaßlichen Täter soll nun in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht werden.
Einer der mutmaßlichen Täter soll nun in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht werden. Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Am Dienstag wurde im Stadtteil Fredenberg die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Die Schülerin, so der erste grausame Verdacht, wurde von zwei Teenagern erstickt. Einer der Tatverdächtigen ist gerade einmal 13 Jahre alt und gilt damit als strafunmündig. In seinem Fall muss nun das Jugendamt tätig werden und weitere Schritte einleiten. Das sei bereits geschehen, wie Donnerstagabend Oberbürgermeisters Frank Klingebiel und Jugenddezernent Dr. Dirk Härdrich verkündeten.



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Klingebiel und Härdrich betonen in ihrem Statement, dass Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt und Gericht sehr eng und vertrauensvoll in diesem schrecklichen Fall zusammenarbeiten würden. Man sei zutiefst bestürzt und bedrückt, heißt es aus dem Rathaus.



„Im Zusammenhang mit dem des Mordes verdächtigen, strafunmündigen 13-jährigen Schüler ist das Jugendamt gestern sofort tätig geworden. Nach Abschluss der vorläufigen polizeilichen Ermittlungen wurde noch am gestrigen Nachmittag vom Jugendamt ein Eilantrag beim Familiengericht in Salzgitter für eine freiheitsentziehende Unterbringung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie gem. § 1631b BGB gestellt", lässt Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel wissen .

Entscheidung steht noch aus



Jugenddezernent Dr. Dirk Härdrich ergänzt dazu: „Derzeit liegt noch keine abschließende Entscheidung des Familiengerichtes vor. Aktuell wird eine psychiatrische Begutachtung des Jungen vorgenommen. Das Ergebnis fließt in die Entscheidung des Familiengerichtes ein. Es handelt sich nicht nur um eine Tragödie, die fassungslos macht, sondern um einen ausgesprochen komplexen Fall, bei dem es die eine einfache Lösung nicht gibt.“

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Der Gerichtsbeschluss bleibe abzuwarten. "Wir sind zuversichtlich, dass das Familiengericht zügig eine Entscheidung treffen wird", so Klingebiel und Härdrich abschließend.


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