Salzgitter. Am Nachmittag und Abend des gestrigen Sonntags öffnete der Himmel seine Schleusen über Salzgitter. Durch den Starkregen wurden Straßen zeitweise überspült, und die Feuerwehr bekam einiges zu tun. Am heutigen Montag zieht Marcus Spiller, Pressesprecher der Berufsfeuerwehr, Bilanz.
"Unter dem Strich sind wir glimpflich davon gekommen. Es gab 19 unwetterbedingte Einsätze und keine Personenschäden", berichtet Spiller im Gespräch mit regionalHeute.de.
Keller des Rathauses geschützt
Die Haupteinsatzzeit habe zwischen 16 und 19 Uhr gelegen, es sei nahezu das gesamte Stadtgebiet betroffen gewesen. Die Schwerpunkte lagen aber auf Lebenstedt, Bruchmachtersen, Gebhardshagen und Salzgitter-Bad. Meist ging es um herabfallende Äste oder nicht ablaufende Gullys. Auch am Lebenstedter Rathaus drohte der Keller vollzulaufen, was man aber habe verhindern können.
Auch bei einigen Privathaushalten habe es feuchte Keller gegeben, dies seien aber keine Einsätze für die Feuerwehr gewesen, berichtet Spiller. Auch am heutigen Montag gab es noch Nachwehen, so drohte ein Baum umzustürzen.
Bereits im Vorfeld hatte man auf das Unwetter reagiert und die Telefonzentrale mit zwei weiteren Personen besetzt. So habe es auch hier keine Probleme gegeben, die zahlreichen Anrufe entgegen zu nehmen.
"Kann diese Leute nicht verstehen"
Etwas Kritik hat Marcus Spiller aber doch anzubringen. So zeigt das Titelfoto unseres Artikels Autos, die mit relativ hohem Tempo durch eine überflutete Straße fahren. "Ich kann diese Leute nicht verstehen", so Spiller. Diese wüssten nicht wie tief es wirklich ist, und wenn der Motor Wasser ziehe, habe man ganz schnell einen Totalschaden.
mehr News aus Salzgitter