Tödlicher Sturz am Kreidefelsen: War ein Foto schuld?


Für den 57-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Symbolfoto: Anke Donner
Für den 57-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

Salzgitter/Rügen. Wie bereits am Montag berichtet ereignete sich an den Kreidefelsen in Rügen im Nationalpark Jasmund ein tödlicher Unfall. Es handelte sich um einen 57-Jährigen aus Salzgitter, der seine Frau fotografieren wollte und dabei in den Tod stürzte.


Nachdem Zeugen ebenfalls auf das Unglück aufmerksam wurden, seiensofort Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizeikräfte an die Unglücksstelle beordert worden (regionalHeute.de berichtete).

Während anfänglich die genauen Umstände noch unklar waren, sei Medienberichten zufolge mittlerweile die Ehefrau befragt worden, die den tödlichen Sturz ihres Mannes aus nächster Nähe hatte mit ansehen müssen.

Die Ermittlungen der Polizei seien nahezu abgeschlossen. Das Ehepaar aus Salzgitter habe sich auf einem Spaziergang im Bereich des Hochufers an der Ernst-Moritz-Arndt-Sicht aufgehalten.

Er wollte nur ein Foto machen


Der schönen Aussicht wegen habeder Ehemann ein Foto seiner Frau machen wollen. Dabei bewegte er sich scheinbar zu nah an die Felskante, verlor den Halt und stürzte rund 60 Meter in die Tiefe, die gesamte Kreideküste hinab.

Durch den Aufprall auf die felsige Küste erlitt der 57-jährige Urlauber tödliche Verletzungen. Wegen des schwer zugänglichen Terrains habe die Bergung des Verstorbenen an der Unglücksstelle viel Zeit in Anspruch genommen.

Bereits im April diesen Jahres verunglückte eine 20-jährige Urlauberin aus Hamburg an genau der gleichen Stelle tödlich.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, die ausgewiesenen Wanderwege zu verlassen. Immer wieder kommt es im Bereich der Steilküsten zu massiven Abbrüchen von Erdreich.

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