Salzgitter. Am 11. Dezember machten Passanten in Gebhardshagen eine schreckliche Entdeckung. Ein lebloser Mann lag auf dem auf dem Schulhof der Grundschule. Nun steht auch fest, woran der Mann starb.
In der Polizeimeldung kurz nach dem Auffinden des 37-Jährigen hieß es, dass der Mann am Morgen gegen 9:45 Uhr auf dem Grundstück der Grundschule in Gebhardshagen gefunden wurde. Mit weiteren Informationen - wie etwa dazu, ob Kinder den Toten gefunden haben - hielten sich die Ermittler zurück. Es hieß lediglich, man gehe aufgrund erster Ermittlungen davon aus, dass vermutlich kein Gewaltverbrechen vorliege. Das hat sich nun auch bestätigt.
Obduktion brachte Klarheit
Wie Christian Wolters, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Nachfrage von regionalHeute.de erklärt, habe die Obduktion ergeben, dass als Todesursache eine Unterkühlung, gegebenenfalls in Kombination mit einer Intoxikation, in Betracht komme. Durch was die Vergiftung verursacht wurde, teilte Wolters nicht mit. Ein Fremdverschulden könne ausgeschlossen werden.
"Der Verstorbene wies einen frischen Beinbruch auf. Vermutlich ist er zunächst aus einer gewissen Höhe gesprungen und hat sich dabei das Bein gebrochen. Aufgrund des Bruches war er wohl kaum noch in der Lage sich fortzubewegen und ist deshalb dann an Unterkühlung gestorben", so Wolters.

