Volt Salzgitter stellt Kandidaten für Kommunalwahl auf

Damit die paneuropäische Partei wirklich auf dem Stimmzettel steht, werden noch Unterstützungsunterschriften benötigt.

Julia Nehring und Sebastian Timm vor der Weltkugel am Rathaus Salzgitter Lebenstedt. Symbol für paritätische Politik, Pragmatismus und europäische Vernetzung.
Julia Nehring und Sebastian Timm vor der Weltkugel am Rathaus Salzgitter Lebenstedt. Symbol für paritätische Politik, Pragmatismus und europäische Vernetzung. | Foto: Julia Nehring

Salzgitter. Nach erfolgreicher Aufstellungsversammlung startet Volt Salzgitter nun offiziell in die Vorbereitung für die Kommunalwahl 2026. Sechs Kandidaten – paritätisch aus Frauen und Männern zusammengesetzt – treten für den Stadtrat sowie die Ortsräte Nord und Ost an. Vorher benötigt man aber noch Unterschriften. Das teilt Volt Salzgitter in einer Pressemitteilung mit.



Mit Fokus auf Transparenz, Bürgernähe und evidenzbasierte Lösungen will die paneuropäische Partei die Stadt lebenswerter, gerechter und nachhaltiger gestalten. Folgende Herausforderungen sieht man in Salzgitter: Schulen unterrichten in Containern, Brücken warten auf Reparaturen, sichere Radwege fehlen, und Betreuungsplätze sind knapp.

Lücke mit Kompetenz schließen


Zudem seien Frauen im Stadtrat nur mit 15 von 47 Mandaten vertreten, obwohl sie rund die Hälfte der Bevölkerung ausmachten. Noch nie habe eine Frau die Stadt geleitet. Volt wolle diese Lücke mit Kompetenz, Perspektivenvielfalt und evidenzbasierten Lösungen schließen.

Spitzenkandidatin Julia Nehring kennt Organisation, Zeitmanagement und Betreuung aus eigener Erfahrung als Mutter von Zwillingen. Als Standortleiterin der internen Revision eines internationalen Unternehmens prüft sie Abläufe, Strukturen und Budgets mit Fokus auf Transparenz, Umsetzung und messbare Ergebnisse. „Wir setzen uns dafür ein, dass Kinderbetreuung verlässlich ist, Wege sicher bleiben und Nachbarschaften lebendig gestaltet werden. Entscheidungen sollen nachvollziehbar und direkt im Alltag spürbar sein“, sagt Nehring.

Spitzenkandidat Sebastian Timm ergänzt: „Transparenz, Wirkung und Bürgerbeteiligung sind die Basis unserer Arbeit. Jede Entscheidung ist nachvollziehbar, jeder Schritt sichtbar, jede Verbesserung im Alltag spürbar.“ Volt lege zudem Wert auf solide Finanzen und die gezielte Nutzung von Fördermitteln, damit Projekte schneller und nachhaltiger umgesetzt werden können.

Unterschriften benötigt


Unterstützungsunterschriften, damit Volt auf dem Wahlzettel steht, können ab 8. April geleistet werden: Formulare gibt es im Rathaus, an Infoständen und in der Tankstelle Hallendorf. Auch per E-Mail unter salzgitter@voltniedersachsen.org können sie angefragt werden. „Politik wirkt stärker, wenn Menschen mitgestalten. Jede Unterschrift trägt dazu bei, eine vielfältige, gerechte und lebensnahe Stadtpolitik in Salzgitter zu ermöglichen“, betont Julia Nehring.