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Salzgitteraner fühlen sich unsicher: Polizei erhöht Präsenz

von Alexander Panknin


v.l.: POK Thomas Schrader, PHK Andreas Kelm, POK'in Kathrin Lacey, POK Carsten Rook, POK Sebastian Niemand und Ltd. PD Wilfried Berg Foto: Polizei Braunschweig
v.l.: POK Thomas Schrader, PHK Andreas Kelm, POK'in Kathrin Lacey, POK Carsten Rook, POK Sebastian Niemand und Ltd. PD Wilfried Berg Foto: Polizei Braunschweig Foto: Polizei Braunschweig

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04.10.2017

Salzgitter. Der überdurchschnittliche Zuzug von anerkannten Flüchtlingen nach Salzgitter stellt auch für die Polizei eine Herausforderung dar. Immer mehr Menschen fühlen sich in Salzgitter unsicher, nun reagiert die Polizei mit einem neuen Konzept.



Die Polizei verzeichnet nach eigenen Angaben aktuell zwar einen Rückgang der Straftaten, die durch Flüchtlinge begangen wurden. Allerdings würdenHinweise aus der Bevölkerung belegen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl, insbesondere in den Quartieren Berliner Straße und dem Fredenberg in den zurückliegenden Monaten, gelitten hat, wie die Polizei mitteilt.

Ein Hauptaugenmerk soll bei der Verhinderung von Straftaten im öffentlichen Raum liegen, hier musste von der Polizei im vergangenen Jahr ein Anstieg festgestellt werden. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei wurde die Polizeipräsenz seit August im Stadtgebiet erhöht.

NeuesPräventions-Team


Zum 1.Oktober hat die Polizeidirektion Braunschweig der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel darüber hinaus fünf zusätzliche Mitarbeiter zugewiesen. Für die Dauer von zunächst einem Jahr wird dadurch ein Projekt ermöglicht, das darauf ausgerichtet ist, die Präsenz der Polizei zu erhöhen. Die Zielsetzung liegt deutlich im Bereich der Prävention, wie die Polizei mitteilt.

Polizeichef Wilfried Berg stellt dazu fest: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen, über die bisherigen Ressourcen des Einsatz-und Streifendienstes hinaus, ansprechbar sein und engen Kontakt zu den unterschiedlichen Integrationsprojekten der Stadt Salzgitter halten. Dies war, bedingt durch die Einsatzlagen, nicht immer in der nun geplanten Art und Weise möglich."

Die fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen deutlich im Stadtbild zu erkennen sein. Es gingedarum, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und in enger Kooperation mit der Stadt Salzgitter erforderliche Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Projekt der Polizei wird in die ausgeweitete Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Stadt Salzgitter aufgenommen.

Politische Situation


Auch bei den Bundestagswahlen war dieinnere Sicherheit im Wahlprogramm der einzelnen Parteien ein Thema. In Lebenstedtgab es eine, im Vergleich zum Bundesdurchschnitt, große Anzahl an AfD-Wählern (Ergebnisse für Salzgitter).

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