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Sanierung der Goetheschule wird teurer als erwartet



Goslar

Sanierung der Goetheschule wird teurer als erwartet

von Alexander Panknin


Die Baumaßnahmen an der Goetheschule kosten mehr Geld als erwartet. Foto: Alec Pein
Die Baumaßnahmen an der Goetheschule kosten mehr Geld als erwartet. Foto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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Goslar. Die dringende Sanierung der Grundschule Goetheschule ist in vollem Gange. Allerdings sind bereits Ende Oktober die bereitgestellten Mittel in Höhe von 300.000 Euro nahezu aufgebraucht gewesen.



Planungsabweichungen haben ergeben, dass die vorhandenen Dachgauben im Neubaudachgeschoss nicht ausreichen, um die notwendigen Anforderungen an die Belichtung zu erfüllen. Hier muss nun nachgebessert werden, so geht aus einer entsprechenden Vorlage der Verwaltung hervor.

Die Kosten für die Dachdecker und Zimmererarbeiten übersteigen damit deutlich die bisherigen Plankosten. Zudem machen die Umbaumaßnahmen für eine abschließende Genehmigung nun eine größer dimensionierte Außentreppe erforderlich, was eine größere Menge Stahl voraussetzte und bezogen auf den Stahlbau ebenso eine wesentliche Kostensteigerung bedeutete. Auch notwendige Baumaßnahmenin derleergezogenen Kniggenstraße waren dabei noch nicht inkludiert.

60.000 Euro mehr


Zur Fertigstellung der Arbeiten im Dachgeschoss des Schulneubaus besteht aktuell ein Mehrbedarf von rund 30.000 Euro, ebenso für die Herrichtung von Büro- undBeratungsflächen in der Kniggenstraße. So werden insgesamt 60.000 Euro zusätzlich benötigt.

Um im Bauverlauf handlungsfähig zu bleiben und durch die Fertigstellung der notwendigen Arbeiten nach langer Planungs- und Umsetzungszeit endlich eine Verbesserung der räumlichen Situation in der Grundschule herbeizuführen, ist es sowohl dringend als auch zwingend notwendig, die Mehrmittel zur Bezahlung der Baufirmen sicherzustellen, so die Verwaltung.

Warum sind die Maßnahmen so wichtig


Die Fertigstellung des Neubaudachgeschosses optimiere den Schulbetrieb, insbesondere bezogen auf den Ganztagsbereich deutlich. Außerdem hätten die Sozialpädagogin sowie die Beratungslehrerin der Schule mit Entstehen des 12. Klassenraumes im Schulaltbau zum Schuljahresbeginn im August Ihren Arbeitsplatz räumen müssen und führten seither Eltern- und Beratungsgespräche mit den Kindern unter anderem im Lehrerzimmer. Diese Situation sei sonicht länger haltbar. Es müssten so auch dringend die Büros in der Kniggenstraße bezugsfertig werden.


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