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Schnäppchenjagd gegen Müll: "Gib Dingen ein zweites Leben"


Die Schnäppchenjagd zur Woche der Abfallvermeidung fand am Samstag statt. Symbolfoto: pixabay
Die Schnäppchenjagd zur Woche der Abfallvermeidung fand am Samstag statt. Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

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20.11.2017

Salzgitter. Am Samstag fand auf dem Betriebshof des Städtischen Regiebetriebes (SRB) der große Tausch- und Verschenkmarkt statt. Dieser findet vom 18. bis 26. November 2017 in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern während der Woche der Abfallvermeidung statt.


Auch der Städtische Regiebetrieb (SRB) beteiligte sich in diesem Jahr wieder mit einer Aktion an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. Gemäß dem Motto "verschenken statt wegwerfen" veranstaltete der SRB auch am Samstagwieder einen Tausch- und Verschenkmarkt auf dem Betriebshof des SRB im Korbmacherweg.

Der Tausch- und Verschenkmarkt funktionierte dabei ganz nach der Devise "Was der eine nicht mehr braucht, kann für den anderen durchaus noch wertvoll sein". Die Bürger wurden dazu aufgerufen, Dachböden und Keller nach noch verwendbaren Gegenständen zu durchforsten, die zum Wegwerfen zu schade sind. Es kamen wieder viele Besucher zu der Aktion und sorgten so dafür, dass einiges an Müll vermieden werden konnte.


Was wurde angeboten?


Beim Tausch - und Verschenkmarkt wurden Haushaltsgegenstände, die noch gebrauchs- und funktionsfähig sind und von seinem Besitzer nicht mehr benötigt werden, für die weitere Verwendung angeboten.

Ob noch gut erhaltene Haushaltswaren, wie Geschirr, Besteck, Vasen, Dekoartikel, Werkzeug aus dem Heimwerkerbereich, funktionsfähige Elektrokleingeräte wie Küchengeräte, nicht mehr benötigtes Kinderspielzeug, Gebrauchsgegenstände aus dem Sport- und Freizeitbereich - alles was man noch weiterverwenden kann, konnte beim Städtischen Regiebetrieb für den Tausch- und Verschenkmarkt kostenlos abgegeben werden.

Bedingung war, dass alle Gegenstände oder Geräte in einen sauberen, kompletten, gebrauchs- und funktionsfähigen Zustand sind. Zudem sollten die Waren größen- und gewichtsmäßig von einer Person tragbar sein.

Nicht angenommen und bei der Eingangskontrolle zurückgewiesen wurden große, schwere Gegenstände, wie Möbel, Matratzen, Elektrogroßgeräte sowie auch Bücher, Kleider, Schuhe, Textilien, Autoreifen, Flüssigkeiten / Sonderabfälle und sonstiger "Müll".

Hintergrund


Die Aktionswoche wurde im Jahr 2009 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich statt. Jedes Jahr beteiligen sich Tausende von Menschen mit Aktionen für das gemeinsame Ziel: die Abfallmenge zu reduzieren.

Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet "Gib Dingen ein zweites Leben". Damit will die Europäische Woche der Abfallvermeidung die breite Öffentlichkeit auf die geltende Abfallhierarchie aufmerksam machen. Abfallvermeidung und Wiederverwendung stellen vor Recycling, Verwertung und Beseitigung die höchste Stufe dar.


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