Region. Derzeit überschlagen sich die Meldungen über einen wettertechnisch "fiesen Freitag". Von massiven Schneefällen über Sturm bis zu gefährlichem Glatteisregen scheint alles möglich. Doch wie schlimm wird es wirklich? Und inwieweit ist unsere Region betroffen? regionalHeute.de versuchte, Antworten zu finden.
Aktualisiert, 19.55 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnung nun auch für die Landkreise Wolfenbüttel und Goslar und die Stadt Salzgitter auf Stufe 3 erhöht. Auch über die Warn-Apps NINA und BIWAPP haben inzwischen Warnungen vor starkem Schneefall und Verwehungen herausgegeben.
Aktualisiert 18 Uhr: Inzwischen gilt für die Landkreise Gifhorn und Helmstedt sowie für die Stadt Wolfsburg die Warnstufe 3 (Unwetterwarnung). Es können aufgrund der Neuschneemenge starke Schneeverwehungen auftreten Verbreitet wird es glatt. Laut DWD bestehe Gefahr für Leib und Leben durch eine stark erhöhte Schneedecke bis hin zu blockierten Verkehrswegen; oftmals stark eingeschränkte Sichtweite. Der DWD empfiehlt, Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden und das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Auf Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen/Schließungen sollte sich eingestellt werden, notfalls ist die Fahrweise anzupassen: Der DWD rät: möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen.
Aktualisiert (12:45 Uhr):
Inzwischen gibt es eine amtliche Warnung des DWD der Stufe 2 vor Schneeverwehungen. Diese gilt am Freitag zwischen 2 und 12 Uhr in der gesamten Region. Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge Schneeverwehungen auf. Verbreitet wird es glatt. Gefahr bestehe durch stellenweise erhöhte Schneedecke; eingeschränkte Sichtweite. Außerdem gibt es eine bis Samstag, 18 Uhr, geltende Warnung der Stufe 2 vor Schneefall. Mengen zwischen 15 und 30 Zentimetern werden erwartet. Verbreitet werde es glatt.
Sturm, Schnee und Schneeverwehungen
Bezüglich der Warnlage für die kommenden Tage sind allerdings auch die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes alarmierender. Während für den heutigen Donnerstag in Niedersachsen zeitweise Schneefall und tagsüber leichtes Tauen vorausgesagt wird, erwartet der DWD zum Freitag Unwetter durch Sturm, Schnee und Schneeverwehungen. Offizielle Warnungen sind dies allerdings noch nicht.
Für Freitag würden sich Unwetter andeuten, wenn aus Westen ein Sturmtief heranzieht. Über Norddeutschland treffe dabei milde auf kalte Luft, eine Grenzwetterlage entstehe. Am Nordrand des Harzes würden bereits heute einzelne Windböen um 55 km/h (Windstärke 7) aus Süd erwartet. In der Nacht zum Freitag entwickle sich eine Sturmlage aus Südost bis Ost mit stürmischen Böen im Binnenland zwischen 55 und 70 km/h (bis Windstärke 8).
In der Nacht zum Freitag erwartet der DWD von Süden her zudem neuen aufkommenden Schneefall, der im Süden Niedersachsens teils in Regen übergeht. Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee könnte es geben. Durch den gefrierenden Regen sei stellenweise Glätte möglich.
Der Kältehammer kommt
Schaut man ein paar Tage weiter, so wartet das nächste Wetterextrem auf die Region: Die Temperaturen sollen ab Freitagabend immer weiter in den Keller gehen. Für die Nacht zu Sonntag wird in Teilen der Region bis zu -19 Grad Celsius angesagt.

