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Schöninger Schülerinnen sammeln 1.600 Einzelspenden und 685 Euro für die Tafeln



Helmstedt

Schöninger Schülerinnen sammeln 1.600 Einzelspenden und 685 Euro für die Tafeln

Es wurden Kunden im Supermarkt angesprochen und gebeten, ein zusätzliches haltbares Produkt zu kaufen und zu spenden.

Die fünf Gymnasiastinnen beim Sammeln der Spenden im Marktkauf.
Die fünf Gymnasiastinnen beim Sammeln der Spenden im Marktkauf. Foto: privat

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Schöningen. Am 5. bis 7. sowie 12. bis 14. November sammelten fünf Abiturientinnen des Gymnasiums Anna-Sophianeum unter der Leitung von Seminarfachlehrerin Nicole Sacha im Rahmen eines sozialen Projekts Lebensmittelspenden für die Tafeln in Helmstedt und Schöningen. Das berichten die Schülerinnen in einer Pressemitteilung.



An den genannten Tagen wurden Kunden des Supermarktes Martktkauf von Lea Heinrich, Natalie Koch, Lara Matthias, Sophie Reinhardt und Kereshmeh Samadi gebeten, bei ihrem Einkauf ein zusätzliches haltbares Produkt zu kaufen und im Anschluss bei den Schülerinnen abzugeben, damit diese es an die Tafel weitergeben können. Die Abstands- und Hygienemaßnahmen seien dabei streng beachtet worden.
 Das Projekt habe bei den Kunden großen Anklang gefunden. „Ich finde es gut, dass sich junge Menschen mit den Problemen in der Gesellschaft auseinandersetzen“, hieß es von vielen Spenderinnen und Spendern. Insgesamt kamen über 1.600 Einzelspenden und ein Geldbetrag von 685 Euro zusammen.


Die Lebensmittelübergabe an die Tafel in Helmstedt. Foto: privat



Alle Spenden seien aufgeteilt und am 18. November in vollem Umfang an die Tafeln weitergeleitet worden. In Helmstedt durften die Schülerinnen ebenfalls bei der Lebensmittelausgabe helfen und somit die Wirksamkeit des Projekts mitverfolgen. 
Sowohl die Tafeln als auch die Bedürftigen hätten sich sehr dankbar für eine Spende in diesem Umfang gezeigt, wodurch das Projekt zur Zufriedenheit aller Beteiligten beendet werden konnte.



Die gespendeten Lebensmittel wurden an die Tafel in Schöningen übergeben. Foto: privat


Die Abiturientinnen waren von der positiven Resonanz und der großen Spendenbereitschaft überrascht. „Das Projekt hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben uns über jede Spende sehr gefreut und hoffen, dass die Aktion im Gedächtnis bleibt und das Bewusstsein für regionale Problemsituationen stärkt“, fasst Natalie Koch die Erfahrungen zusammen. Die Schülerinnen bedanken sich beim Marktkauf-Team für die Ermöglichung des sozialen Projekts und natürlich bei allen Marktkaufkunden, die sich beteiligt und die Aktion somit zum Erfolg geführt haben. Dankbar sind sie ebenfalls für die tatkräftige Unterstützung, die die Abiturientinnen während der Vorbereitung und der Durchführung seitens ihrer Schule erfahren haben.


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