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Schöppenstedt: Es war Brandstiftung - Polizei bittet um Mithilfe



Wolfenbüttel

Schöppenstedt: Es war Brandstiftung - Polizei bittet um Mithilfe

von Werner Heise



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Der Großbrand vom vergangenen Sonntag, der ein gesamtes Einkaufszentrum in Schöppenstedt bis auf die Grundmauern niederbrannte (WolfenbüttelHeute berichtete), ist mit großer Wahrscheinlichkeit durch Brandstiftung entstanden. Dies teilte das Polizeikommisariat Wolfenbüttel, nach vorangegangenen intensiven Ermittlungen durch einen freien Sachverständigen, heute Mittag mit.


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Einen technischen Defekt schließe man nahezu aus. Ob der Brand vorsätzlich gelegt wurde oder ob das Feuer möglicherweise durch Fahrlässigkeit entstanden ist, müssen die weiteren Ermittlungen durch das sogenannte "Arbeitsfeld 1" des Polizeikommisariats Wolfenbüttel ergeben. Das Feuer war im Bereich der Laderampe entstanden und hatte sich dann über die Lüftung in rasender Geschwindigkeit im ganzen Gebäude ausgebreitet.
Der Brandort, den die Polizei für ihre Ermittlungen zunächst beschlagnahmte, wurde bereits wieder freigegeben.




Während des Einsatzes mussten zwei Feuerwehrleute nach einem Schwächeanfall vor Ort durch Rettungskräfte ambulant behandelt werden. Ein weiterer Feuwehrmann erlitt ebenfalls einen Schwächeanfall und musste durch den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes in das Städtische Klinikum Wolfenbüttel gebracht werden, wo er zur Beobachtung stationär aufgenommen wurde.

Um den Fall aufklären zu können, ist die Polizei dringend auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und fragt daher:
1) Wer hat relevante Beobachtungen zur Brandausbruchszeit gemacht?

2) Ein Jugendlicher mit blonden Haaren, der mit einem Fahrrad unterwegs war,
hatte den Brand bei einem angrenzenden Imbiss gemeldet. Dieser Jugendliche
oder seine Eltern werden aufgefordert, sich mit der Polizei in Verbindung zu
setzen.

3) Wer kann Angaben zu der Gruppe Jugendlicher machen, die sich kurz vor
Brandausbruch in der Nähe des Objektes aufgehalten haben soll. Hierbei soll
eine Person ca. 195 cm groß und schlaksig gewesen sein. Auch die
Jugendlichen selbst werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nehmen die Polizei Schöppenstedt unter 05332/93690 oder die Polizei Wolfenbüttel unter 05331/933-0 entgegen.


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