Peine

Schüler dürfen in Kunstausstellung selbst kreativ werden


Realschüler aus Vechelde besuchen die Ausstellung "This was tomorrow". Foto: Realschule Vechelde
Realschüler aus Vechelde besuchen die Ausstellung "This was tomorrow". Foto: Realschule Vechelde Foto: Realschule Vechelde

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09.01.2017

Peine. Zehntklässler der Realschule Vechelde besuchten die Ausstellung "This was tomorrow" über Pop Art in Großbritannien in Wolfsburg.


Richard Hamiltons „Fun House“, das genau vor 60 Jahren erstmals in London gezeigt wurde, ist ein Highlight für die Realschüler aus Vechelde. Einige gehen gleich mehrmals durch das nach Erdbeeren duftende Haus zum Anfassen.
Die Ausstellung „This Was Tomorrow“, die im Kunstmuseum Wolfsburg noch bis zum 19.Februar zu sehen ist, zeigt Entstehung und Entwicklung der Pop Art in Großbritannien in einer multimedialen Inszenierung. „Man wird in eine Zeit versetzt, in der die Beatles Superstars waren und in der Neil Armstrong auf dem Mond landete“, meint Felix aus der Klasse 10a. „Alltagsgegenstände werden zu Kunstobjekten, Bikinigirls werben für schnelle Autos“, fasst Lars aus der 10a zusammen.
Die „Swinging Sixties“ werden hier lebendig und es gibt viel zu entdecken: Von den frühen Zeitschriftencollagen Paolozzis über die Arbeiten von Colin Self oder Gerald Laing zu Atomangst und Fortschrittseuphorie. Die Realschüler aus Vechelde betrachten interessiert Hamiltons Bildrelief mit den wegen Drogenmissbrauchs in Handschellen gelegten Mick Jagger und Robert Fraser und stellen Fragen.
Dank der freundlichen Unterstützung der Volkswagen Financial Services AG wurden die beiden zehnten Klassen bequem mit dem Bus abgeholt und durften nach einer interessanten Führung selbst kreativ tätig werden. Aus Farbkopien der ausgestellten Kunstwerke und verschiedenen Illustrierten fertigten sie eigene, ganz individuelle Buttons an. „Für viele unserer Schüler war dies der erste Besuch einer Kunstausstellung. Es wäre schön, wenn durch unseren Ausflug ihr Interesse an der Kunst gefördert werden konnte“, meint Kunstlehrerin Karin von Conradi.


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