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Schüleraktionstag: Neue alte Kriege - Gründe und Veränderung



Braunschweig

Schüleraktionstag: Neue alte Kriege - Gründe und Veränderung


"Neue alte Kriege - Gründe und Veränderung" lautete das Thema beim Schüleraktionstag. Foto: VHS Braunschweig
"Neue alte Kriege - Gründe und Veränderung" lautete das Thema beim Schüleraktionstag. Foto: VHS Braunschweig

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Braunschweig. Bei einem Schüleraktionstag zum Thema "Neue alte Kriege - Gründe und Veränderung" beschäftigten sich rund 70 Schüler mit spannenden Fragen an der VHS Braunschweig. Das berichtet die Volkshochschule in einer Pressemitteilung.



Das Ende des Ersten Weltkrieges liegt nun schon 100 Jahre zurück und dennoch scheint das Thema Krieg aktueller denn je zu sein. Trotz der grausamen Erfahrungen aus den Weltkriegen gibt es an vielen Orten der Welt auch heute noch Kriege. Aber Kriege haben sich auch verändert, als ein Beispiel dafür gilt der Cyberkrieg. Durch Hackerangriffe können ganze Staaten außer Kontrolle geraten. Auch der Einsatz von Drohnen hat den Krieg verändert. Und wie wird eigentlich in den Medien über Krieg berichtet und in welchem Spannungsverhältnis liegt ein/e Journalist/in bei einer Kriegsberichterstattung?

Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigten sich gestern in der Alten Waage der VHS Braunschweig rund 70 Schülerinnen und Schüler. Sie kamen von den Schulen Kleine Burg, IGS Querum und der Christophorus Schule und hatten am gestrigen Tag die einmalige Gelegenheit, mit Expertinnen und Experten über diese verschiedenen Themen ins Gespräch zu kommen. Inhaltlich unterstützt wurde die Volkshochschule hierbei von den verschiedensten Kooperationspartnern. In Zusammenarbeit mit UNICEF, dem Friedenszentrum, dem Volksbund, Radio Okerwelle, der Universität Bielefeld und der Braunschweiger Zeitung wurden verschiedene Aspekte zum Thema Krieg beleuchtet.

"spannender und informativer Tag"


„Das war ein sehr spannender und informativer Tag“ sagte ein Schüler, der sich bei dem Organisationsteam bedankte. Fürs nächste Mal wünschte er sich jedoch ein paar längere Pausen, um die ganzen Infos verdauen zu können.

Den Abschluss bildete ein Konfliktberater vom Zivilen Friedensdienst. Er berichtete von seinem Einsatz in den Philippinen und darüber, welche Methoden es braucht, um kriegerische Parteien an einen Tisch zu bekommen. Am Ende appellierte er an uns alle, dass jeder von uns seinen Beitrag zum Frieden leisten könne und wir immer mal wieder unser eigenes Verhalten reflektieren sollten, denn bereits in der Familie und unter Freunden können kleinere Streitereien in größere Konflikte ausarten.


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