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Schütze: „Klinikum Braunschweig und Patienten profitieren“



Schütze: „Klinikum Braunschweig und Patienten profitieren“

Zu der Aussage des Sozialministeriums, die COVID-19-Sicherheitskapazitäten anpassen zu wollen, äußert sich die Braunschweiger SPD-Abgeordnete Annette Schütze positiv.

Krankenzimmer Behandlung Pflege Medizin Krankenhaus Foto: Sandra Zecchino
Krankenzimmer Behandlung Pflege Medizin Krankenhaus Foto: Sandra Zecchino Foto: Sandra Zecchino

Braunschweig. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung werden die Vorhaltungskapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Patientinnen und Patienten ab kommenden Mittwoch angepasst. Damit würden bisher aufgeschobene Operationen wieder in größerem Maßstab ermöglicht und Krankenhäuser, wie das Klinikum Braunschweig, finanziell entlastet.



Annette Schütze, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, bewertet das Vorgehen des Ministeriums positiv: „Jedes Bett das freigehalten werden muss, kostet das Klinikum Braunschweig Geld. Die vom Bund erstattete Kostenpauschale ist leider nicht voll auskömmlich, so dass durch die Vorhaltung hohe Kosten erzeugt werden. Zu Beginn der Pandemie war diese Maßnahme notwendig, um Engpässe zu vermeiden. In der Zwischenzeit haben die Krankenhäuser jedoch viel dazugelernt. Das Klinikum Braunschweig hat genaue Pläne entwickelt, wie bei steigenden Fallzahlen Versorgungsteams organisiert und Betten bereitgestellt werden. Das Ministerium trägt mit seiner Entscheidung dieser Fachkompetenz Rechnung. Dringende, aber aufschiebbare Operationen können nun wieder häufiger durchgeführt werden. Damit gewinnen alle Parteien: die Versorgung der COVID- Patienten wird ebenso sichergestellt, wie die aller anderen Patientinnen und Patienten, während zugleich die Krankenhäuser profitieren.“


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