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Schulausschuss diskutiert über Sachkostenvereinbarung

von Bernd Dukiewitz


Müssen die Landkreise Gifhorn und Helmstedt bald ihre Realschüler in Wolfsburg finanzieren? Symbolfoto: Pixabay
Müssen die Landkreise Gifhorn und Helmstedt bald ihre Realschüler in Wolfsburg finanzieren? Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay

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16.03.2017

Wolfsburg/Gifhorn/Helmstedt. Im Schulausschuss wurde gestern Abend über eine Änderung der Schulbezirke diskutiert. Hintergrund ist, dass die Wolfsburger Realschulen, besonders in Fallersleben und Vorsfelde, stark von Schülern aus Helmstedt und Gifhorn genutzt werden.



Es wurde eine unbefristete Sachkostenvereinbarung mit dem Landkreis Gifhorn abgeschlossen. Für die Schulform Gesamtschulen haben sich Änderungen ergeben, die eine Anwahl der Schulform wieder etwas lockern. Schülerinnen und Schüler, die aus Kapazitätsgründen keine Gesamtschule im Landkreis Gifhorn besuchen können, benötigen nunmehr nur noch zwei Absagen von Gifhorner Schulen und nicht mehr wie zuvor vereinbart Absagen aller Gifhorner Gesamtschulen. Ausnahmen bilden Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in den Samtgemeinden Papenteich und Meinersen und aus der Samtgemeinde Brome Süd (Bergfeld, Parsau, Rühen und Tiddische). In diesen Fällen ist nur die Ablehnung der zuständigen Gesamtschule erforderlich.

Letztlich würde diese Entscheidung des Schulausschusses bedeuten, dass die Landkreise Helmstedt und Gifhorn die Kosten für ihre Schülerinnen und Schüler zumindest teilweise selber tragen. Bisher trägt die Stadt Wolfsburg die Kosten für externe Schüler, sofern sie nicht auf das Gymnasium gehen.


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