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Schulausschuss: Stadt hält das Mittagessen günstig



Peine

Schulausschuss: Stadt hält das Mittagessen günstig

von Frederick Becker


Das Peiner Rathaus. Dort tagte der Ausschuss. Foto: Foto: Alexander Panknin
Das Peiner Rathaus. Dort tagte der Ausschuss. Foto: Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Peine. Bei der heutigen Sitzung des Schulausschusses standen die finanzielle Beteiligung der Stadt am Ganztagsschulbetrieb und neue Ganztagsangebote an Grundschulen auf der Tagesordnung.



Laut Stadtrat Friedhelm Seffer wolle die Verwaltung die Ganztagsbetreuung der in städtischer Trägerschaft stehenden Grund- und Hauptschulen ausbauen. Am wichtigsten für eine gute Schülerbetreuung seien aber nach wie vor die Lehrer. "Wenn wir den Ganztagsschulbetrieb nicht stärken, werden wir deutlich mehr Hortgruppen brauchen", gab der Stadtrat zu bedenken. Laut Vorlage sind Haushaltsmittel in Höhe von 120.000 Euro vorgesehen.

Die Stadt bezuschusst außerdem die Mittagessenversorgung an den Schulen, dadurch wird ein einheitlicher Essenspreis von 3,20 Euro gewährleistet. Die Preise der Mittagessen variieren nämlich von Schule zu Schule zwischen 3,20 Euro und 3,73 Euro. Grund sind die unterschiedlichen Verträge mit verschiedenen Catering-Firmen. Die Stadt zahlt jedoch ,wo nötig, die Differenz, damit die Eltern durchgängig nur 3,20 Euro zahlen müssen.


Stadtrat Seffer erklärte, dass man nicht sicher sein könne, ob und wann das Land Stellen für Schulsozialarbeiter finanzieren werde. Daher sei es für die Stadt unumgänglich, selbst aktiv zu werden und ab August jeweils Schulsozialarbeiter an der Vöhrumer Hainwaldschule, den Grundschule Rosenthal/Schwicheldt und Stederdorf in Vollzeit einzustellen. Allerdings nur, falls das Land nicht doch eine Stelle einrichten werde. An der Grundschule in der Südstadt ist bereits ein Schulsozialarbeiter des Landes beschäftigt.

Die Schulen in Vöhrum, der Südstadt und Rosenthal/Schwicheldt wollen ab dem kommenden Schuljahr, an vier Nachmittagen in der Woche Ganztagsangebote vorhalten. Sie würden damit zu offenen Ganztagsschulen. Der Ausschuss erteilte dem Ansinnen ohne drüber zu diskutieren sein Einverständnis.


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