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Schulbistro als leuchtendes Beispiel für Inklusion

von Nino Milizia


Tim, Mary-Ann und Angelika Knecht bereiten das Bistro auf den großen Andrang vor. Foto: Nino Milizia
Tim, Mary-Ann und Angelika Knecht bereiten das Bistro auf den großen Andrang vor. Foto: Nino Milizia Foto: Nino Milizia

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08.03.2017

Goslar. Am heutigen Mittwoch wurde das Schulbistro in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule Baßgeige vorgestellt, das von Schülern der Schule am Harly geleitet wird. In Eigenregie werden hier Pizza, Kartoffelecken und Milchshakes produziert und verkauft.



Die Klasse A4 der Schule am Harly konnte im letzten Schuljahr nicht wie geplant die Schülerfirma Kiosk SGmbH in Vienenburg übernehmen. Daher wurde das Angebot der Berufsbildenden Schule Goslar-Baßgeige dankend angenommen und eine Kooperation eingegangen: Am Mittwoch und Donnerstag dürfen die Schüler nun den Kochlöffel im Schulbistro schwingen und gastronomisches Geschick beweisen.

Der praxisorientierte Unterricht wird in verschiedene Stationen und Aufgabenfelder unterteilt, so dass die förderungsbedürftigen Jugendlichen genug Zeit haben, sich Fertigkeiten anzueignen und zu richtigen Experten auf ihrem Gebiet zu werden. So waren heute Tim, Diana und Arijan mit dem Belegen der Pizzastücke beauftragt, die später jeweils für einen Euro über die Theke gehen werden. Technikspezialist Robin, dem es Freude bereitet, Geräte zu reparieren, nimmt sich des Teiges an und knetet wie ein Weltmeister, Enver kümmert sich um den Milchshake, Jenny ist für die Kartoffelecken und den Dip verantwortlich. Mary-Ann und Ann-Kathrin bereiten das Bistro für den Schwung der hungrigen Gäste vor.

Zu den Kunden gehören Schüler, Lehrer, Eltern und Finanzbeamte


Aber auch das Wäschewaschen, Trocknen und Bügeln, Abwasch, Verkauf und Service gehören zu den Aufgaben der neun Schülerinnen und Schüler, die von den drei Berufsschullehrkräften Angelika Knecht, Anna-Maria Drescher und Reiko Lenzer von 8 bis 13 Uhr unterstützt werden. Anna-Maria Drescher zeigt sich vom Einsatz der Schüler begeistert: "Die Schüler haben wirklich schnell gelernt. Sie arbeiten mittlerweile selbstständig, mit großer Freude und wirken viel selbstbewusster." Als Lohn gibt es für die fleißigen Junggastronomen ein halbjährliches Zertifikat.

Zu den Kunden zählen Schüler der BBS, Lehrkräfte, Eltern und selbst beim gegenüberliegenden Finanzamt weiß man die Speisen mittlerweile zu schätzen. Die Schulleiter der Schule am Harly und der BBS Frau Albers und Herr Kallwa verschafften sich heute selbst einen Eindruck von der erfolgreichen Kooperation und dürften ihre Entscheidung bisher nicht bereut haben.

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