Helmstedt

Schulbus zu Fuß in Bahrdorf


An der Grundschule am See werden hier Kinder unter Begleitung durch das Knäul der Elterntaxis auf dem Schulweg begleitet. Solch eine Begleitung wird als „Schulbus zu Fuß“ bezeichnet. Foto: Achim Klaffehn
An der Grundschule am See werden hier Kinder unter Begleitung durch das Knäul der Elterntaxis auf dem Schulweg begleitet. Solch eine Begleitung wird als „Schulbus zu Fuß“ bezeichnet. Foto: Achim Klaffehn Foto: Achim Klaffehn

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05.06.2017

Helmstedt. Im Landkreis sind seit einiger Zeit verschiedene Sitzungen zum Thema „Elterntaxis“ durchgeführt wurden. Erste Maßnahmen zur Beruhigung des Hol- und Bringverkehrs wurde an verschiedenen Schulen realisiert. An der Grundschule Lessingstraße in Helmstedt konnte der Rektor Christoph Waeterling die erfolgrechte Einsetzung von Hol- und Bringzonen vorstellen.



Das Elterntaxi-Problem einer Osnabrücker Schule war dem NDR nun eine Reportage wert. Es wurde dargestellt, dass Eltern durchaus gute Gründe haben, ihre Kinder mit dem Auto zu Schule zu fahren. Anwohner, Schulleiter und die Polizei haben allerdings auch gute Gegenargumente. Es ist nicht zu übersehen, dass an vielen Schulen Verkehrsgefahren gerade durch den Hol- und Bringverkehr für die Schulkinder gegeben sind.

Im Rahmen der Reportage wurde seitens der Landesverkehrswacht Niedersachsen dargestellt, dass es für Hol- und Bringzonen abgesetzt vom Schuleingang positive Lösungen gibt. In Helmstedt wurde an der Grundschule Lessingstraße eine funktionierende Lösung geschaffen. Im Landkreis Helmstedt gibt es auch noch weitere Überlegungen für individuellen Lösungen zur Verbesserung der Elterntaxiproblematik. Aktuell befindet sich der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Helmstedt, Ulf Barnstorf, in Gesprächen mit dem Rektor der Grundschule Bahrdorf, Jörn Scherbanowitz. Dort wird über einen „Schulbus zu Fuß“ unter Einbeziehung einer Hol- und Bringzone auf dem Parkplatz vor dem Kindergarten gesprochen.


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