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Schwimmender Bagger soll auf Okertalsperre zu Wasser gelassen werden

Der Bagger soll 14 Tage auf der Okertalsperre schwimmen. Grund dafür sind Arbeiten an der Mauer.

14 Tage soll der Bagger auf der Okertalsperre schwimmen.
14 Tage soll der Bagger auf der Okertalsperre schwimmen. Foto: aktuell24/DC

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21.09.2020

Harz. An der Okertalsperre im Harz wird am morgigen Dienstag ein 30-Tonnen-Bagger von der Staumauer aus zu Wasser gelassen. Der Seilbagger, der für 14 Tage auf einem Ponton auf der Okertalsperre schwimmen wird, soll Treibholz und Schwemmgut aus der Nähe der Mauer entfernen. Ziel ist es, dass nach der Säuberungsaktion Taucher an der Mauer arbeiten können. Dies berichten die Harzwasserwerke in einer Pressemitteilung.



„Wir sanieren und dichten auf rund 60 Metern Länge eine Fuge ab“, erklärt Marie Kleine, Pressesprecherin der Harzwasserwerke. „Aktuell verlieren wir durch die undichte Fuge kontinuierlich einige Liter pro Sekunde aus der Talsperre. Das wollen wir in Hinblick auf die immer wieder kehrende Trockenheit ändern.“

Damit die Taucher allerdings die Fuge mit einem Geokomposit aus PVC und Textilelementen abdichten können, müsse zunächst der Bagger ran. Los gehe es an der Okertalsperre zunächst am Vormittag mit dem Ponton, das an der Staumauer befestigt werde. Dann werde ein Kran den Bagger auf das Ponton heben. Insgesamt koste die Bagger-Aktion und Sanierung der Fuge rund 300.000 Euro. Durch die Bauarbeiten im Wasserschutzgebiet sei sowohl am morgigen Dienstag als auch am Freitag, 2. Oktober, mit Einschränkungen zu rechnen.


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