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Seesen soll neue Gewerbeflächen bekommen



Goslar

Seesen soll neue Gewerbeflächen bekommen


Symbolfoto: Robert Braumann
Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Seesen. Der Wirtschaftsausschuss hat sich am Mittwochnachmittag im Jacobson-Haus getroffen. Themen waren unter anderem die Erschließung neuer Gewerbegebiete und das Regionale Einzelhandelskonzept. Es fehle vor allem an größeren Gewerbeflächen, so teilte die Stadt mit.



„Ungefähr alle zwei Wochen erreicht mich ein Anruf eines Unternehmens, das sich gerne bei uns ansiedeln möchte“, erklärt Wirtschaftsförderin Angelika Lucht. Bisher könne sie nur auf kleine Restflächen verweisen – das soll sich bald ändern: Auf lange Sicht gesehen solle das interkommunale Gewerbegebiet in Rhüden erweitert, mittelfristig könne auch in der Kirschenallee Platz für neue Unternehmen geschaffen werden, so die Stadt.

Aktuell laufen konkrete Gespräche zur Gewerbegebietsentwicklung: „Wir haben gerade die Möglichkeit, Landflächen anzukaufen. Dafür sollten Mittel im Haushalt bereitgestellt werden“, so Lucht. Detailliertere Informationen müssten aber erst noch vertraglich festgehalten werden.

Bekleidung und Unterhaltungselektronik


Gesprochen worden sei auch über das Regionale Einzelhandelskonzept des Regionalverbands Braunschweig, zu dem auch Seesen gehört. Mit einer Verkaufsfläche von 2,42 Quadratmetern pro Einwohner stünden genug Räumlichkeiten zur Verfügung – derzeit gebe es aber auch einen Leerstand von 42 Prozent der Gesamtflächen. Entwicklungsbedarf sieht das Einzelhandelskonzept daher vor allem im Bereich Bekleidung und Unterhaltungselektronik, wohingegen die Sehusastadt in Sachen Nahrungs- und Genussmittel überdurchschnittlich gut aufgestellt sei.

Eine Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel auf dem Schützenplatz sei nicht im Regionalen Einzelhandelskonzept vorgesehen, da der Regionalverband den Platz nicht zum zentralen Versorgungskern der Stadt zählt, so teilt die Stadt mit. „Es gibt zwar Möglichkeiten, aber diese sind nur mit großer Anstrengung umsetzbar“, erklärt Angelika Lucht.
Sehr positiv wurden die Aktivitäten rund um das Projekt Entrepreneurship aufgefasst: Auch im kommenden Jahr soll es sowohl ein App-Bootcamp als auch einen Unternehmertag geben. Besonderes Highlight in 2019 wird die Eröffnung des Coworking-Space im Jacobsonhaus Anfang März. Die Stadt schafft dadurch einen Raum für StartUps, um sich zu vernetzen.


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