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Selbst gebauter Roboter rettet Opfer



Wolfenbüttel

Selbst gebauter Roboter rettet Opfer



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Wolfenbüttel. GiS-Schüler gewinnen 1. Platz beim Greenfield-Wettbewerb: Auch in diesem Jahr machten sich 21 Schüler der ständig wachsenden Roboter-AG des Gymnasiums im Schloss auf, um in der Leibniz-Universität Hannover ihre Roboter gegen andere Schülerteams aus Niedersachsen antreten zu lassen.

Angetreten waren 30 Teams der Roboter-Laborschulen, einem Verbund, der von der Stiftung Niedersachsenmetall unterstützt wird. Sie finanziert auch diesen Wettbewerb. Es ging um einen der begehrten Startplätze für die deutsche Meisterschaft des internationalen Robocup-Wettbewerbs. Das Team MilliByte rangierte dabei nach zwei von drei Läufen sogar auf einem der Aufstiegsplätze in der Kategorie Rescue Line, wurde im dritten Lauf aber von technischen Problemen zurückgeworfen. Ein dennoch tolles Ergebnis, da die beiden 11.-Klässler Henry Gabler und Jan Weber erst zu Beginn des Schuljahres begonnen hatten, ihren Arduino-Roboter zusammenzubauen und zu programmieren. Ähnlich ging es vier weiteren Teams aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 08 it und 09 it, die vor allem reichlich Erfahrung fürs nächste Jahr sammeln konnten. In der Einstiegskategorie „Greenfield“ aber gewannen drei Schüler des Gymnasiums im Schloss den mit 300 Euro dotierten 1. Platz: Linus Paliga (7 d), Elias Heitmann (7 o) und Vadim Vojevodin (7 b) hatten ihren Lego-Roboter so gebaut und programmiert, dass er in kürzester Zeit selbständig einer Spur folgen, ein "Opfer" finden und dieses aus einer Gefahrenzone retten konnte. Elke Peters von der Stiftung Niedersachsenmetall überreichte den stolzen Siegern Pokal und Scheck. Das Gymnasium im Schloss befindet sich inzwischen im dritten Jahr des n21-Projektes "RoboNet Niedersachsen", das von der Goethe-Schule Hannover organisiert wird und Lehrer und Schüler aus den Roboter-AGs verschiedener Schulen überregional zusammenbringt und unterstützt.


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