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„Festgefrorene Schwäne" lösen Feuerwehreinsatz aus


Menschenrettung geht vor Tierrettung. Fotos/Video: aktuell24 (BM/DC)

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15.02.2018

Plockhorst. Festgefrorene schwarze Schwäne sorgten am gestrigen Mittwoch für große Aufregung und einen Feuerwehreinsatz. Die Eisschicht und Dunkelheit zwang die Einsatzkräfte jedoch zum Abbruch des Einsatzes. Anschließend stellte sich heraus, dass es sich um Plastikschwäne handelte.



Bereits am vergangenen Freitag sah die Hundebesitzerin Diana Schröder beim Spaziergang zwei Schwäne im Eis, dachte sich jedoch nichts dabei. Als diese am gestrigen Nachmittag immer noch an der gleichen Stelle saßen, wählte Schröder den Notruf.

Doch die Feuerwehr konnte trotz Nachalarmierung einer weiteren Wehr mit einem Rettungsboot nicht zu den Schwänen vordringen. Bei dem Boot handelte es sich um ein Schlauchboot mit einem spitzen Kunststoffrumpf. Damit konnte das Eis nicht gebrochen werden. Deshalb entschied sich die Feuerwehr, den Einsatz abzubrechen, da Menschenleben vor Tierleben geht. Die Feuerwehr entschied sich, den Einsatz am nächsten Tag, also dem heutigen Donnerstag, fortzusetzen.

Kennzeichnung wäre sinnvoll


Doch dazu kam es nicht. Bereits am Mittwochabend kam die Vermutung auf, dass es sich um Plastikschwäne des Fischervereins handele, die die Kormorane vertreiben sollten.

Schröder hat es ein schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Jedoch findet sie sogleich, dass über dieses kleine Detail am Uferrand mittels Beschilderung informiert werden sollte. Viele Kinder sind in den Dörfern rund um den See, die auf dumme Gedanken kommen könnten, um die Schwäne zu retten. Sollte dann ein Kind in dem Eis einbrechen, dann hätte die Feuerwehr ohne geeignetes Boot eingroßes Problem.


Diana Schröder entdeckte die "eingefrorenen Schwäne" beim Spaziergang mit dem Hund. Foto:


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