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Service Center übernimmt Dienstleistungen für Landkreis Gifhorn



Gifhorn | Wolfsburg

Service Center übernimmt Dienstleistungen für Landkreis Gifhorn


Symbolfoto: Archiv
Symbolfoto: Archiv Foto: Magdalena Sydow

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Wolfsburg/Gifhorn. Das Service Center Wolfsburg übernimmt Dienstleistungen für den Landkreis Gifhorn und interessierte kreisangehörige Gemeinden. Diesen einstimmigen Beschluss fasste der Rat der Stadt in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch und beauftragte die Verwaltung eine öffentliche rechtliche Vereinbarung abzuschließen. Bestandteil der Vereinbarung ist ein Kostenausgleich.



Seit 2010 betreibt die Stadt Wolfsburg ein Service Center. Es habe sich in den letzten acht Jahren zu einem anerkannten kompetenten Dienstleister in der Region entwickelt, berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Genutzt werde es nicht nur von den Wolfsburger Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch als rathausinterner Dienstleister. Die städtischen Töchter Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung und die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe sowie die Kommunen Samtgemeinde Isenbüttel und Gemeinde Uetze seien zahlende Kunden des SC. Der Landkreis Gifhorn werde künftig ein Anrufvolumen von zunächst zirka 40.000 Telefonaten jährlich, die bisher über die dortige -0 und einzelne Infonummern reinkommen, an das SC routen.

Das Aufgabenspektrum der Kommunen sei nahezu gleich, die Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ebenfalls – genau wie die entsprechenden Antworten. Hier biete sich interkommunale Zusammenarbeit in besonderer Weise an - Anrufe bündeln und effektiv an einer Stelle bearbeiten.



Das Service Center Wolfsburg habe im letzten Jahr 153.000 Anliegen bearbeitet. Dreiviertel davon hätten durch eine gut bestückte Wissensdatenbank und den Zugriff auf viele Fachanwendungen direkt gelöst werden können; der Rest wären Fachfragen und Rückrufbitten gewesen, die in die Verwaltung vermittelt wurden.

Das Service Center sei von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr erreichbar, um einen möglichst umfangreichen Bürgerservice zu bieten. Die hohe Erreichbarkeit von über 90 Prozent sei durch eine gute Personaleinsatzplanung möglich.


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