Region. Die Silvesternacht sei für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Stadtgebiet Braunschweig und im Zuständigkeitsbereich der Leitstelle Braunschweig/Peine /Wolfenbüttel relativ normal verlaufen, heißt es in einer Pressemitteilung am heutigen Neujahrsmorgen.
Ungefähr 600 Notrufe musste die Leitstelle vom Silvesternachmittag bis zum Neujahrsmorgen um 7 Uhr bearbeiten. Daraus resultierten 72 Feuerwehreinsätze und 250 Rettungsdiensteinsätze. Alleine in Braunschweig waren 47 Feuerwehreinsätze und 141 Rettungsdiensteinsätze zu bearbeiten. Auf diese besondere Einsatzsituation habe sich die Feuerwehr Braunschweig durch zusätzlich in Dienst gestellte Einheiten sowie Sitzbereitschaften der Ortsfeuerwehren vorbereitet. Gleichfalls wurden zusätzliche Rettungswagen der Hilfsorganisationen und der
Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt.
Feuerwehr in Magdeburg im Einsatz
Nachdem zunächst zum Dienstbeginn die Feuerwehr Braunschweig gleich mit dem Feuerwehrkran nach Magdeburg musste, um dort bei einem Großbrand in der Sternstraße zu unterstützen, sei der Tag weitgehend unspektakulär im Bereich der Feuerwehr verlaufen.
Brand vernichtet mehrere Gartenlauben
In den frühen Abendstunden wurden Kleinbrände wie brennende Mülltonnen oder Müllabwurfbehälter und Reste von Feuerwerkskörpern gemeldet. Erst in der zweiten Nachthälfte wurde in Braunschweig ein größeres Brandereignis gemeldet. Im Bereich Mittelweg brannten mehrere Gartenlauben. Dieser Einsatz war sehr arbeitsintensiv, so dass letztlich neben der Berufsfeuerwehr auch die Ortsfeuerwehren Ölper, Querum und Schapen zum Einsatz kamen, weil in den sehr großen Gartenlauben zahlreichen Glutnester aufgedeckt und abgelöscht werden mussten.
Keine Angriffe auf Rettungskräfte
Im Rettungsdienst war das leider für eine Silvesternacht übliche Lagebild zu bearbeiten. Vereinzelt gab es Verletzungen durch Feuerwerk und Alkoholmissbrauch.
Insgesamt ist das Fazit der Silvesternacht ein typisches Lagebild. Positiv zu erwähnen ist, dass keine Angriffe auf Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Stadtgebiet gemeldet wurden.

