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Smart City-App soll Nutzer im Alltag unterstützen



Wolfsburg

Smart City-App soll Nutzer im Alltag unterstützen

Es wird stadtbezogene Dienste wie beispielsweise zur öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Mobilität, zum ÖPNV oder auch zur Freizeitgestaltung gebündelt in einer App geben.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay (Public Domain)

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Wolfsburg. Die Wolfsburger Smart City-App wird gemeinsam mit den Stadtwerken und der WOBCOM umgesetzt. Das hat der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel beschlossen. Ziel der Smart City-App ist es, Nutzer im Alltag zu unterstützen. Es wird stadtbezogene Dienste wie beispielsweise zur öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Mobilität, zum ÖPNV oder auch zur Freizeitgestaltung gebündelt in einer App geben. Auch funktionale Dienste mit Bezahlfunktion, die durch die vorhandene Technik des Mobilgeräts unterstützt werden, sind geplant. Somit ist die App nicht nur für Wolfsburger nützlich, sondern auch für beispielsweise Pendler oder Besucher der Stadt interessant. Nun haben Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, und Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG, auch offiziell den Kooperationsvertrag im Rathaus unterschrieben. Dies teilt die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung mit.



"Ich freue mich, dass wir die Smart City-App gemeinsam umsetzen werden", sagt Dennis Weilmann. "Die Kooperation ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der App und mit den Stadtwerken haben wir einen großartigen Partner an unserer Seite."

"Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg den digitalen Weg zur Smart City weiterzugehen", sagt Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG. "Die WOBCOM GmbH ist dabei ein sehr wichtiger Partner, denn sie entwickelt die Wolfsburg App. Die WOBCOM IT-Experten programmieren mit Unterstützung von Dienstleistern speziell nach den Wünschen und Vorgaben der Stadt Wolfsburg – für die Stadt Wolfsburg."


Die App laufe auf Basis der offenen digitalen Plattform, die im hochmodernen WOBCOM-Rechenzentrum gehostet werde. Die Daten werden zudem über die Infrastruktur der WOBCOM transportiert und bereitgestellt. Neben der lokalen Kooperation mit den Stadtwerken und der WOBCOM arbeitet die Stadt Wolfsburg auch mit den Städten Solingen und Remscheid zusammen an der Smart City-App.

Bewerbung beim Förderprogramm


Mit innovativen Ideen habe sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" des Bundes und der KfW beworben und überzeugt. Als eine von bundesweit 13 Regionen habe Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes sei es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stünden Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger schaffen.

Die Grundlage für die städtische Digitalisierung habe die Stadt Wolfsburg bereits 2016 mit der Initiative #WolfsburgDigital gelegt. Ziel der gemeinsamen Initiative der Stadt Wolfsburg und Volkswagen sei es, die Stadt zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Mit dem Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities" gehe Wolfsburg nun den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur digitalen Stadt. Weitere Informationen zur Smart-City Wolfsburg und zur Initiative #WolfsburgDigital gebe es auf wolfsburg.de/smartcity und auf wolfsburgdigital.org.


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