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So ist der Zustand der Wolfenbütteler Schulen: GS Fümmelse

von Marian Hackert


Die Grundschule Fümmelse. Foto: Archiv/Anke Donner
Die Grundschule Fümmelse. Foto: Archiv/Anke Donner

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25.10.2017

Wolfenbüttel. Die Verwaltung stellte in der Sitzung des Schulausschuss der Stadt am Dienstag den neuen Bericht über den baulichen Zustand der städtischen Schulen vor. Die dritte Fassung des Berichts (nach 2012 und 2014) gibt erneut Auskunft über Status quo und möglichen Handlungsbedarf in Bereichen wie Brandschutz, Haustechnik oder Sanitäranlagen.



Im Jahr 2012 hatte die Verwaltung erstmals einen „Zustandsbericht Schulliegenschaften“ zum baulichen Zustand der sich im Eigentum der Stadt Wolfenbüttel befindenden Schulen, einschließlich der Schulhöfe und Freiflächen, vorgelegt. 2014 wurde eine aktualisierte Fassung erarbeitet. Die nun vorliegende dritte Fassung spiegele erneut - mittels einer übersichtlichen 5-SterneBewertungsmethode - den Zustand des derzeitigen Schulgebäudebestandes wider. Die Grundlage der vorgenommenen Bewertungen bildeten dabei ausschließlich gebäudewirtschaftliche Kriterien.

Neben der jeweiligen Angabe der Grunddaten sowie vorhandener Stärken und Schwächen, sei jedes Gebäude im Rahmen der folgenden Kategorien bewertet worden:

  • Allgemeiner baulicher Zustand

  • Fassade, Fenster, Dach

  • Brandschutz

  • Haustechnik

  • Sanitäranlagen


  • Schulhof

  • Zukunftsfähigkeit (baulich)


Ebenso seien bedeutsame in der Vergangenheit durchgeführte und zukünftig geplante Baumaßnahmen kurz beschrieben. Inhaltliche Änderungen sowie Veränderungen in der Sterne-Bewertung im Vergleich zur vorigen Version seien entsprechend markiert.

regionalHeute.de stellt alle Schulen einzeln vor. Wir beginnen mit der Grundschule Fümmelse:

Die Grundschule Fummelst befindet sich laut Sachstandbericht in allen eingangs genannten Bereichen in einem uneingeschränkt nutzbaren Gebrauchszustand, jedoch teilweise mit qualitativen Abstrichen.Schwachpunkte seien weiterhin die Fenster des Gebäudes, die Akustik in den Klassenräumen und auch im Bereich Brandschutz bestehe Nachholbedarf.

Umfangreiche Arbeiten in der Vergangenheit


In den vergangenen Jahren wurden bereits einige Sondermaßnahmen durchgeführt. So wurde das Parkett der Schule aufgearbeitet, die Asbestfassaden saniert, die Schließanlage erneuert, das Rektorenzimmer umgebaut und das Lehrerzimmer vergrößert. Darüber hinaus wurde eine Gefahrenmeldeanlage und eine Elektroakustische Anlage im gesamten Schulkomplex eingerichtet. Bereits im Jahr 2015 erfolgte der Einbau von Rauch- und Brandschutztüren sowie von Türelementen in notwendigen Fluren und Treppenhäusern. Im vergangenen Jahr erfuhr die Giebelseite der Schule eine Fassadensanierung und auch die Fenster in den Toilettenräumen wurden erneuert. Letzteres führte zu einer besseren, nämlich Vier-Sterne-Wertung, im Bereich Sanitäranlagen.

Zukünftige bauliche Maßnahmen


Aufgrund von steigenden Schülerzahlen sei laut Sachstandsbericht der Stadt in Zukunft mit weiteren Brandschutzmaßnahmen zu rechnen. Unter anderem müsste bei der erweiterten Nutzung des Obergeschosses eine Außen-Fluchttreppe installiert werden. Für das kommende Jahr sind weitere Bauunterhaltungsmaßnahmen geplant.


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