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SoVD präsentiert Jubiläumsausstellung beim Tag der Senioren


Am 20. Mai ist die Ausstellung bei Tag der Senioren in Gifhorn zu sehen. Foto: SoVD
Am 20. Mai ist die Ausstellung bei Tag der Senioren in Gifhorn zu sehen. Foto: SoVD

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10.05.2017

Gifhorn. 2017 ist das Jahr der Jubiläen: Der Sozialverband Deutschland (SoVD) feiert sein 100-Jähriges. Aus Anlass des Jubiläums hat der SoVD-Landesverband eine Ausstellung entwickelt, die auf dem Aktionsstand des SoVD Kreisverbandes beim Tag der Senioren am 20. Mai in der Fußgängerzone gezeigt wird.



Auf informativen Roll-Up-Bannern wird die geschichtliche Entwicklung des Verbandes dargestellt. Dazu werden die SoVD-Themen gestern und heute gezeigt, nämlich wofür sich der SoVDeingesetzt hat und heute einsetzt. Eine weitere Informationstafel unter der Überschrift „So geht SoVD“ zeigt die Arbeit in den Beratungszentren, unsere Verbandsstruktur und in welchen Interessenvertretungen der SoVD aktiv ist.

Mit Blick nach vorne


Die Ausstellung zeichnet so anschaulich die zehn Jahrzehnte des Verbandes nach und gibt einen Überblick über die Entwicklung des SoVD und seines Vorgängers, dem Reichsbund, vom Kriegsopfer- zum modernen Dienstleistungsverband. Dabei will die Schau nicht nur historisch sein: „Wir wollen einen Blick zurück, aber zwei nach vorne werfen“, beschreibt Kreisvorsitzender Heinz-Ulrich Kabrodt die Motivation, eine solche Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Natürlich sei es wichtig, auf die Gründungsjahre und die Zeit während des Zweiten Weltkriegs zu schauen. Viel wichtiger sei es aber, sich über die Themen dem SoVD zu nähern, betont Kabrodt. Der Verband habe 100 Jahre Deutschland begleitet und dabei immer wieder wichtige politische Impulse gegeben, so der Vorsitzende. Als Kampfverband gegründet, unter Hitler verboten, war der damalige Reichsbund Sprachrohr von Kriegsopfern, ging bei Bundeskanzlern und Ministerpräsidenten ein und aus. „Soziales, Rente, Behinderung, Pflege, Gesundheit – wir verstanden uns stets als politisch starke Interessenvertretung“, erläutert Kabrodt.


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