Sie sind hier: Region >

"Sowas weiß man vorher": Beschwerden über A39-Lärm sorgen für Häme



Braunschweig

"Sowas weiß man vorher": Beschwerden über A39-Lärm sorgen für Häme

Es gibt aber auch kreative Lösungsvorschläge.

von Marvin König


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Nino Milizia

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Braunschweig. Aus den Braunschweiger Ortsteilen Rautheim, Roselies und dem Baugebiet Heinrich der Löwe mehren sich die Beschwerden über Autobahn-Lärm von der A39 (regionalHeute.de berichtete). Aber selbst vor dem Hintergrund des anstehenden Ausbaus nach Lüneburg äußern Leserinnen und Leser unserer Onlinezeitung in den sozialen Medien wenig Verständnis für die Beschwerden. Bei aller Häme gibt es aber auch Vorschläge für die Lösung des Interessenkonflikts.



Ein Leser fasst den Tenor zusammen: "Der Ausbau der A39 wurde erst vor zirka 40 Jahren geplant. Wer konnte denn wissen, wenn man sein Haus an einer Autobahn baut, dass es dort Lärm geben wird?" Ein anderer Leser schreibt: "Warum ich hier gebaut habe? Wegen der guten Anbindung, ich komme von hier schnell in alle Richtungen. Ein Jahr später: Meine Fresse ist das laut hier. Alles haben wollen, ohne Wenn und Aber. Genauso sinnfrei wie die aktuellen politischen Entscheidungen." Wieder ein anderer Leser vergleicht es mit Flughafen-Baugebieten: "Das ist dasselbe wie an einen Flughafen zu ziehen und dann gegen den Flugverkehr zu klagen. Die Grundstücke kosten entsprechend weniger und man kann es sehen, bevor man sich dafür entscheidet. Sich danach zu beschweren ist schon etwas dolle gaga."

Ein Tunnel für die A39


Bei all der Häme gibt es aber auch Lösungsansätze. Neben einigen offensichtlich nicht ganz ernst gemeinten Tempo-30-Vorschlägen für die A39 schreibt eine Leserin: "Die beiden Halbtunnel sind zu kurz. Aus diesen über die gesamte Strecke Volltunnel bauen und Ruhe ist." Ein weiterer Vorschlag befasst sich etwas ernsthafter mit einem Tempolimit: "Tempo 80 von der Anschlussstelle Rüningen Süd bis zur Anschlussstelle Sickte! Würde mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen und auf dem Stück auch der Verkehrssicherheit dienen." Auf eine wenig erfreute Reaktion auf diesen Vorschlag antwortet derselbe Leser: "Egal, wie schnell man auf dem Stück fährt, man muss eh ständig wegen Träumern abbremsen und somit würde das den Verkehrsfluss wenigstens ein wenig beruhigen."


zum Newsfeed