Wolfsburg

SPD fordert: Kein Aufschub mehr beim Neubau von Sporthallen am Windmühlenberg

Die Hallen hätten einen erheblichen Sanierungsbedarf, weshalb zeitnah gehandelt werden müsse.

Machten sich von den beiden sanierungsbedürftigen Dreifeldhallen auf dem Fallersleber Windmühlenberg ein Bild vor Ort (von links): Andrea Busch, Ralf Krüger, Ingolf Viereck und Eckhard Krebs.
Machten sich von den beiden sanierungsbedürftigen Dreifeldhallen auf dem Fallersleber Windmühlenberg ein Bild vor Ort (von links): Andrea Busch, Ralf Krüger, Ingolf Viereck und Eckhard Krebs. Foto: Privat

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18.11.2020

Fallersleben. Keinen Aufschub will die SPD dem Neubau von zwei Sporthallen am Windmühlenberg in Fallersleben gewähren. Die Hallen hätten einen erheblichen Sanierungsbedarf, weshalb zeitnah gehandelt werden müsse, damit eine plötzliche Verschlechterung der Bausubstanz nicht zur Schließung der Hallen führe. Dies teilt die SPD in einer Pressemitteilung mit.



Planungsmittel für den Neubau solle weiter wie geplant im Haushalt 2021 bereitgestellt werden. „Beide Dreifeldhallen werden unter anderem für den Schulsport dringend benötigt. Und auch der VfB Fallersleben hat die Hallen in der täglichen Nutzung und als einer der mitgliederstärksten Vereine in Wolfsburg weiter steigende Bedarfe“, weiß der Fallersleber SPD-Ratsherr Ralf Krüger.

Da sich die Sozialdemokraten bewusst seien, dass die derzeitige finanzielle Situation der Stadt Wolfsburg Sparmaßnahmen erfordere, würden sie für ein alternatives Planungs- und Umsetzungsverfahren plädieren. Ziel: Die Hallen zu angemessenen Kosten zu errichten. Deshalb solle die Stadtverwaltung prüfen, ob die bisherigen Planungen verbindlich seien oder eine Alternative und vor allem kostengünstigere Bauweise möglich wäre. Viereck: „Denkbar wäre eine Standardbauweise durch Systemanbieter von Sporthallen. Die Funktionalität sollte im Vordergrund stehen. Beispiele aus anderen Städten könnten helfen.“

Des Weiteren sollen seitens der Verwaltung alternative Finanzierungsmodelle sowie Bauträger- und Investorenmodelle geprüft und abgewogen werden. „Beispielsweise könnten Fördermöglichkeiten durch den Bund oder das Land Niedersachsen eingeworben werden, wenn beim Bau energetischer Konzepte umgesetzt werden“, sagt SPD-Finanzexperte Krüger.


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