Braunschweig

SPD-Ratsherr Flake freut sich über mehr Platz in Kitas


Symbolfoto: Anke Donner
Symbolfoto: Anke Donner Foto: regionalHeute.de

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12.09.2016

Braunschweig. Die Stadt Braunschweig erhält ein neues Raumkonzept für Kindertagesstätten. „Die SPD-Fraktion hat sich seit langem massiv dafür eingesetzt, die Betreuungsqualität in Kitas zu verbessern“, erklärt Ratsherr Frank Flake, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.



Das neue Raumkonzept entschied der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag. „Mit diesem neuen Raumkonzept werden Kitas fortan so ausgestaltet, dass mehr Platz für eine gute Förderung der Kinder besteht.“ Auch in der kommenden Ratssitzung am 13. September will die SPD-Fraktion daher für das Raumkonzept stimmen.


SPD-Ratsherr Frank Flake. Foto: SPD



„Das Raumkonzept ist Grundlage für alle Kitas im Stadtgebiet, die saniert oder neu errichtet werden“, erläutert Flake. Unter anderem für Elterngespräche hätten bisher oft ausreichende Räumlichkeiten gefehlt. Neben einzelnen Flächenvergrößerungen sei nun grundsätzlich ein zusätzlicher Multifunktionsraum und ein größerer Personalraum vorgesehen. Mehr Platz für Personal sei schon deshalb erforderlich, weil die rot-grüne Landesregierung eine dritte Kraft in Krippengruppen finanziert und weil immer mehr Kindertagesstätten in Braunschweig zu Familienzentren mit zusätzlichem Personal und erweitertem Angebot weiterentwickelt werden solle. Durch die vergrößerte Fläche erhöhen sich die Baukosten für eine Kita mit drei Gruppen um 156.000 Euro und für eine Kita mit fünf Gruppen um 192.000 Euro.

Auslöser zur Reform des bis dato etwa 25 Jahre alten Raumkonzepts sei die Diskussion um das Raumprogramm der Kita Lammer Busch Ost II. gewesen. „Jetzt gilt es, auch den Ausbau von Kindertagesstätten zu Familienzentren zur weiteren Qualitätssteigerung voranzutreiben“, kündigt Flake an. Laut Ratsbeschluss sollen neben den bestehenden zwölf weitere 13 Familienzentren gefördert werden, sodass dann jeder Stadtbezirk über ein Familienzentrum verfügt. Die Familienzentren erhalten zusätzliche städtische Fördermittel für Familienberatungs- und -bildungsangebote.


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