Wolfenbüttel

SPD sucht nach Lösungen für den Hochwasserschutz in Ohrum


Oliver Ganzauer, Susanne Fahlbusch, Marcus Bosse, Martin Kokon und Bruno Polzin. Foto: privat
Oliver Ganzauer, Susanne Fahlbusch, Marcus Bosse, Martin Kokon und Bruno Polzin. Foto: privat Foto: privat

Artikel teilen per:

08.09.2016




Ohrum. Die Wehranlage an der Oker in Ohrum wird nach Ansicht des Ohrumer Bürgermeisters Martin Kokon seit Jahren vernachlässigt. Der Hochwasserschutz sei nur mit einem funktionstüchtigen Wehr ausreichend gewährleistet Immer wieder würde sich die Oker den Weg am Wehr vorbei auf die nebenliegende Wiese und anschließend ins „alte“ Oker-Flussbett suchen, doch dort wiederum seien die Aufnahmekapazitäten begrenzt. Nun soll ein zukunftsfähiges Konzept erstellt werden, dass diesen Zustand beendet.

„Die Wehranlage wird selbst bei Hochwasser nicht regulierend eingesetzt, um höhere Durchflussmengen über den Oker-Nebenarm an der Okermühle vorbeizuleiten, also sucht sich das Wasser andere Wege“, so Kokon: „Eine zeitgemäße Instandsetzung der Wehranlage wäre daher erstrebenswert.“ In einer ersten Gesprächsrunde mit zuständigen SPD-Mandatsträgern wurde nun intensiv nach möglichen Lösungen gesucht.


Bruno Polzin, Dietmar Wessel, Martin Kokon, Susanne Fahlbusch, Andreas Niebuhr, Oliver Ganzauer und Joachim Homes. Foto: Privat



„Im Bereich der Samtgemeinde Oderwald sind neben dem Landkreis Wolfenbüttel auch der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), sowie der Wasserverband Peine involviert“, wusste der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse zu berichten. Bosse hat diesbezüglich den Umweltausschuss des Landkreises bereits um Auskunft bezüglich der Situation in Ohrum gebeten. Die SPD wird dieses Thema im Auge behalten. Kreistagskandidatin Susanne Fahlbusch: „Jeder Eingriff in den Wasserverlauf wirkt sich überall aus, daher ist es wichtig, das große Ganze im Blick zu haben.“


zur Startseite