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SPD: VHS und WBG starten Kooperations-Pilotprojekt



Wolfsburg

SPD: VHS und WBG starten Kooperations-Pilotprojekt


SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo, Vorsitzender des WBG-Aufsichtsrats. Foto: SPD
SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo, Vorsitzender des WBG-Aufsichtsrats. Foto: SPD

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Wolfsburg. Volkshochschule (VHS) und die Wolfsburger Beschäftigungsgesellschaft, kurz WBG, starten ein Kooperations-Pilotprojekt mit dem Namen „Berufliche Orientierung mit parallelem Erwerb des Hauptschulabschlusses“, teilt die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg mit.



Ziel ist der Erwerb des Schulabschlusses in Kombination mit praktischen Einheiten in Werkstätten zur frühzeitigen Eingliederung der Teilnehmenden in eine betriebliche Ausbildung. „Das Projekt gibt insgesamt 30 jungen Menschen, aufgeteilt in zwei Gruppen à 15 Personen, die Chance, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Das ist sehr sinnvoll, gerade für Heranwachsende, die mit der praktischen Arbeit häufig besser zurechtkommen als mit der Theorie“, findet SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo, Vorsitzender des WBG-Aufsichtsrats.

„Die Stadt Wolfsburg kümmert sich auf diesem Wege um diejenigen, die auf den ersten Blick schlechtere Chancen haben und schafft so die Möglichkeit für junge Menschen, Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu bekommen oder vielleicht auch weiterführende Schulabschlüsse zu erwerben. Das unterstützen wir Sozialdemokraten unumwunden, vor allem, weil dadurch die Grundlagen für ein erfolgreiches berufliches Leben gelegt werden“, betont Sozialausschuss-Vorsitzende Immacolata Glosemeyer.



Zielgruppe sind Personen (ohne Altersbeschränkung), die die Schulpflicht erfüllt, aber bisher keinen Schulabschluss erreicht haben. Insbesondere auch Geflüchtete, die somit an einen Schulabschluss herangeführt werden können. Garippo weiß: „Sollte es einem Teilnehmenden nicht gelingen, eine Ausbildung im Anschluss der Maßnahme zu starten, ist eine Vermittlung in die weiterführenden Maßnahmen der WBG im Berufsförderzentrum oder in den Jugendwerkstätten angedacht. So geht keiner verloren.“ Die VHS führt den schulischen Part und die WBG die berufliche Orientierung durch.

Sprich die VHS stellt die Lehrkräfte, die WBG einen Anleiter. Gemeinsam werden die Kosten für den Bildungsbegleiter getragen. Die Kosten, die die Stadt trägt, werden aus frei werdenden Mitteln für arbeitsmarktpolitische Qualifizierungsmaßnahmen kompensiert. „Wir haben das Glück und die besondere Chance, als Stadt in Zusammenarbeit mit der WBG solche Projekte durchführen zu können“, unterstreicht Garippo.


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