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SPD will Zukunft des Schlosses frühzeitig regeln



Wolfsburg

SPD will Zukunft des Schlosses frühzeitig regeln

von Frederick Becker


Die SPD-Fraktion im Stadtrat macht sich Gedanken um die Neuausrichtung des Schlosses. Foto: Magdalena Sydow
Die SPD-Fraktion im Stadtrat macht sich Gedanken um die Neuausrichtung des Schlosses. Foto: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

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Wolfsburg. Die SPD-Fraktion im Stadtrat will das Schloss fit für die Zukunft machen. In diesem Zusammenhang haben die Genossen einen Antrag formuliert, der am morgigen Donnerstag Thema im Kulturausschuss sein wird.



"Die Verwaltung möge in einem ergebnisoffenen Verfahren prüfen, wie sich das Schloss Wolfsburg mit den dort ansässigen städtischen Instituten und freien Kulturträgern und für die Zukunft aufstellen und neu ausrichten kann", heißt es darin. Das Schloss Wolfsburg sei ein Wahrzeichen und die kulturelle Keimzelle der Stadt. Viele identitätsstiftende Projekte, die für eine so junge Stadt immens wichtig seien, seien hier entstanden, wie zum Beispiel die Sammlung der Städtischen Galerie.

"In den Folgejahren ist mit einem Generationswechsel in den verschiedenen Instituten und bei freien Trägern zu rechnen. In jedem Wirtschaftsunternehmen ist eine Nachfolgeregelung von immenser Wichtigkeit, weil sie ein zentraler Faktor langfristig erfolgreicher Unternehmen ist", meinen die Sozialdemokraten. Dasselbe gelte auch für einen erfolgreichen Kulturbetrieb.


"Die Erarbeitung einer Nachfolgeregelung erfolgt im Idealfall frühzeitig, mit systematischer Vorbereitung und unter Einbeziehung der bisherigen Leitungen und weiterer handelnder Personen, um einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten", konstatiert die SPD. Dies biete zugleich die Chance der Neuausrichtung. Ein solcher Prozess könne sich durchaus einige Jahre hinziehen und solle daher jetzt in Gang gesetzt werden. "Es sollte auch geprüft werden, ob nicht hier und da ein Zusammenschluss erfolgen kann (wie bereits in der Vergangenheit praktiziert)", raten die Genossen. "Eine Analyse, was gegebenenfalls an den derzeitigen räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen für alle Nutzer verändert werden müsste, um eine zukunftsgerichtete Arbeit für alle zu gewährleisten, ist sicher ebenfalls erforderlich."

Abschließend halten die Sozialdemokraten fest: "Im laufenden Prüfprozess ist der Kulturausschuss regelmäßig über den aktuellen Stand zu informieren und vor geplanten Änderungen als Entscheidungsgremium heranzuziehen. Die betroffenen Nutzer sind aktiv in den Prozess einzubeziehen."

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