Leichtathleten des MTV Wolfenbüttel ermittelten interne Meister


Die jüngeren Athleten. Foto: Jana Pohl-Jakob
Die jüngeren Athleten. Foto: Jana Pohl-Jakob Foto: Jana Pohl-Jakob



Wolfenbüttel. Unlängst kamen die Leichtathleten des MTV Wolfenbüttel auf dem Sportplatz an der Halberstädter Straße zusammen, um ihre Vereinsmeister zu ermitteln. 73 Akteure beteiligten sich am sportlichen Wettstreit, 26 davon zum ersten Mal. eingereicht von Jana Pohl-Jakob

Für einige der jüngsten Leichtathleten wie Emmi, Nike und Emma, Milan, Bennet und Lennox war es die Premiere bei diesem Wettkampf. Der älteste Teilnehmer war Dr. Ulrich Zaiß, der mit 67 Jahren nach 15-jähriger Pause erstmals wieder einen Zehnkampf absolvierte. Dabei erreichte er 3508 Punkte, wurde  Vereinsmeister und führt nun die Landesbestenliste in Niedersachsen an. In der deutschlandweiten Liste belegt Zaiß Rang 2. Ebenfalls vordere Listenplätze in Niedersachsen belegt er im 100m Hürdenlauf und Stabhochsprung.

Katja Scarale absolvierte nur knapp vier Monate nach der Geburt ihrer Tochter einen hervorragenden Drei- und Vierkampf und wurde in beiden Kategorien Vereinsmeisterin. Im Hochsprung überquerte Scarale die Latte bei 1,38m und sprang damit auf den zweiten Platz der Landesliste. Gleichzeitig erreichte sie somit die Qualifikationsnorm für die Deutschen Senioren Meisterschaften. Vereinsmeister im Drei- und Vierkampf wurden Oliver Struck bei den Männern, Jörg Kessler (M50), Dr. Ulrich Zaiß (M65), Dennis Scheffler (M12), Ole Schröder (M10), Malwin Joswig (M9), Philip Rösler (M8), Ben Bleschke (M7), Hans Kobmann (M6), Leon Olschewsky (M5) und Lennox Giesenberg (M4). Neben Katja wurden Leonie Böhm (WU20), Jelde Jakob (U16), Maike Kessler (W14), Nele Marken (W11), Thede Jakob (W10), Lia Scarale (W9, )Alyssa Sommerfeld (W9), Anouk Wöhler (W6) sowie Nike Amelsberg (W5) Vereinsmeisterinnen.

Auch Wurf- und Hürdendisziplinen standen auf dem Programm. Den Diskus- sowie Speerwurf entschied Struck in seiner Altersklasse für sich, ebenso Jörg Kessler. Im Hürdenlauf waren Jelde und Leonie Jakob jeweils die schnellsten Läuferinnen. Damit wieder wettkampfmäßig Hürden eingesetzt werden können, wurde die Anschaffung von Hürden durch den Asse-Fond unterstützt. Leonie Jakob startete noch im Dreisprung und Maike absolvierte noch den Hochsprung im Rahmen des Vierkampfes. Susanne Ebert-Böhm (W50) wurde im Kugelstoß und Diskus jeweils Erste, Jana Pohl-Jakob (W45) gelang dies ebenso und zusätzlich im Speerwurf, während Josephine Brand in der U16 die Scheibe am weitesten fliegen ließ. In dieser Altersklasse war Mailin Sell die Beste im Speerwurf.

Die jüngsten Teilnehmer ließen sich es dann auch nicht nehmen, ihre Meister über die zwei Stadionrunden zu ermitteln. Die schnellsten waren Julian Dawidowski und Thede Jakob in der U12, Malwin und Lia in der U10 sowie Tom Bode und Mystophane Müller in der U8. Alle legten sich mächtig ins Zeug und erreichten tolle Ergebnisse, wie zum Beispiel Ole Schröder, der satte 3,90 m weit sprang oder Ole Amelsberg, der an der 30m Marke im Wurf nur knapp vorbei schrammte. Auch Ben und Hans verbesserten ihre bisherigen Wurf Leistungen und Lennox wird auch bald die 2m Marke im Sprung schaffen.

Bei den Mädchen konnte sich Anouk über eine tolle Weite im Weitsprung freuen, ebenso Nike und Emma. Im Anschluss an den sportlichen Teil ging es zum gemütlichen Beisammensein über. Es wurden Bratwürstchen vom neuen Pächter des Vereinsheims 1848 gegrillt und man konnte sich am leckeren Buffet, welches von den Vereinsmitgliedern ermöglicht worden war, stärken. Beim geselligen Beisammensein konnte man sich entspannen und klönen und die Kinder, die noch nicht müde waren, spielten auf dem Rasen Fußball. Insgesamt war dies ein erfreulicher Nachmittag.


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