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Sporthallen-Sanierung - So soll es weitergehen

von Robert Braumann


Symbolfoto: A. Donner
Symbolfoto: A. Donner Foto: Archiv/ Donner

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17.01.2017

Im Sommer 2016 wurden die Unterdecken in den Braunschweiger Sporthallen überprüft. Wie die Verwaltung mitteilte, liegen bis auf die Sporthalle Arminiusstraße, in der Flüchtlinge leben, für alle Hallen die Ergebnisse vor. An 47 Sporthallen muss etwas getan werden.



Insgesamt wurden die Unterdecken in 74 Sporthallen überprüft. In 27 Sporthallen müssen die Unterdecken nach Vorgabe der Berichte der Statiker bis 2021 zwingend erneuert werden. In 20 weiteren Sporthallen besteht an den Unterdecken Instandsetzungsbedarf. Im Jahre 2017 sind laut Verwaltung Maßnahmen an folgenden Sporthallen zwingend erforderlich:

Grundschule Bültenweg
Grundschule Lindenbergsiedlung
Tunica-Sporthalle (Rollschuhbahn/Ruderanlage)
Realschule S J.-F.-Kennedy-Platz
Oswald-Berkhan-Schule
Grundschule Lehndorf
Sporthalle Naumburgstraße

Zeitpunkte bisher unklar


Die Zieltermine müssten in Abhängigkeit von Belegungszeiten mit der Sportfachverwaltung noch feinabgestimmt werden. Die kostenmäßigen Auswirkungen wird die Verwaltung im Rahmen der weiteren Haushaltsberatungen darstellen. Die Stadt Braunschweig hat für die Sanierung und Erneuerung der Unterdecken bereits umfangreiche Haushaltsmittel vorgesehen: Für die Arbeiten im Jahr 2017 sind 2,8 Millionen Euro eingeplant. In der Finanzplanung für den Zeitraum 2017 bis 2020 sind derzeit insgesamt etwa 13 Millionen Euro vorgesehen.

Hintergrund der Aktion sind Probleme, die es in Nordrhein-Westfalen mit unsachgemäß befestigten Unterdecken in Hallen aus den 1960er- und 1970er-Jahren gegeben hatte, und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Aus diesem Anlass wurden sämtliche Turn- und Sporthallen in Braunschweig wie in anderen niedersächsischen Kommunen überprüft. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer, sagte im Bauausschuss am heutigen Montag, dass er nicht mit dauerhaften Hallenschließungen rechne, die größere Probleme bereiten würden.


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