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St. Marienberg Klinik: Moderne Fassade löst Waschbeton ab



Helmstedt

St. Marienberg Klinik: Moderne Fassade löst Waschbeton ab


Aus alt wird neu: Die Waschbeton-Fassade weicht bis zum Sommer 2019 einem hellen Gelb.
Foto: Helios
Aus alt wird neu: Die Waschbeton-Fassade weicht bis zum Sommer 2019 einem hellen Gelb. Foto: Helios Foto: Helios

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Helmstedt. Die Waschbeton-Fassade zeigt, was in den 70er Jahren modernes Bauen war. Seither ist die Ansicht der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt unverändert. Doch seit April ist das Klinikgebäude nun eingerüstet. In den nächsten Monaten werden Flachdach und Fassade saniert. Das teilt die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt GmbH mit.



Aus alt mach neu: Jeder, der sein Eigenheim schon einmal renoviert hat, kennt das: Erst Altes entfernen, bevor mit der eigentlichen Renovierungsarbeit begonnen werden kann. „Bei einem Projekt in der Größenordnung der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt verhält es sich nicht anders“, sagt Mario Seifert, verantwortlicher Bauleiter des Helios Zentralen Dienstes Bau und Projektsteuerung. Zunächst haben also rund zehn Bauarbeiter die sich auf dem Flachdach befindliche Kiesschicht abgetragen und die Isolierung demontiert. „Jetzt gilt es, alte Abdichtungen und Dachaufbauten wie Lüftungsrohre und Blitzableiter zu entfernen, ehe mit Neumontagen und der Aufbringung der neuen Abdichtung begonnen werden kann“, nennt Seifert die nächsten Schritte. Im November soll die Flachdachsanierung abgeschlossen sein.

Die Dacharbeiten werden dieses Jahr fertiggestellt. Das Baugerüst bleibt dann noch bis zum Sommer 2019 stehen. So lange wird es dauern, bis die letzten Fassadenarbeiten abgeschlossen sind. Bis es so weit ist, sind bei der Sanierung zirka 10.500 Quadratmeter Fassadengerüst im Einsatz – das entspricht etwa 18 LKW-Ladungen.

Lärmbelästigung soll geringgehalten werden


Um eine übermäßige und langandauernde Lärmbelästigung für Patienten und Mitarbeiter zu umgehen, soll auf die bestehende Fassade ein Wärme-Dämm-Verbundsystem angebracht werden. „Dieses bringt beispielsweise energetische Vorteile mit sich, wie die Einsparung von Heiz- und Kälteenergie durch eine verbesserte Isolation der Gebäudehülle sowie eine konstantere Temperatur in den Räumen der Klinik“, sagt Ingo Seim, Technischer Leiter der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt.

Aktuell bauen die Handwerker nach und nach alte Fensterbänke und den Sonnenschutz ab. Im Erdgeschoss bis hin zur ersten Etage haben sie bereits damit begonnen, das Wärme-Dämm-Verbundsystem samt einer Putz-Grundierung aufzubringen. Zeitweise sind hier bis zu zwanzig Kollegen gleichzeitig im Einsatz. Im Anschluss kommen bis zum Sommer nächsten Jahres zirka 2.500 Liter Farbe auf die Fassade. Während der „Breitfuß“ in einem ruhigen Beige gehalten wird, soll das Klinikgebäude jenseits der ersten Etage in einem hellen Gelbton erstrahlen.


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