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Stadt beschließt dynamisches WVG-Verkehrsinformationssystem

von Bernd Dukiewitz


In Wolfsburg steht den Fahrgästen der WVG am Ende 2017 ein dynamisches Fahrgastinformationssystem zur Verfügung. Symbolfoto: Sina Rühland
In Wolfsburg steht den Fahrgästen der WVG am Ende 2017 ein dynamisches Fahrgastinformationssystem zur Verfügung. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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07.12.2016

Wolfsburg. Der Service für die Fahrtgäste der Wolfsburger Verkehrs GmbH nimmt in Zukunft zu. Den Fahrgästen steht bald ein dynamisches Verkehrsinformationssystem zur Verfügung, das Ankunfts- und Abfahrtzeiten in Echtzeit übermittelt.



Die Stadt Wolfsburg übernimmt, vorbehaltlich der Einhaltung der Förderregularien durch die WVG, die Kofinanzierung von bis zu 12,5 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten. Dies entspricht 350.000 Euro der veranschlagten Gesamtinvestitionskosten des Teilprojektes DFI in Wolfsburg von zirka 2.780.000 Euro.

Bis zu 350 Systeme sollen im VRB eingerichtet werden


Die Verkehrsunternehmen der Verbundgesellschaft Region Braunschweig mbH (VRB) haben zur Einführung einer verbundweiten Echtzeitinformation im ÖPNV gemeinsam mit dem Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) einen Förderantrag beim Land Niedersachsen gestellt. Mit einem positiven Förderbescheid seitens der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen wird laut ZGB in Kürze gerechnet. Das Gesamtprojekt des ZGB und der elf Busunternehmen im VRB umfasst insgesamt ein Investitionsvolumen von bis zu zirka 30 Millionen Euro. Das Gesamtprojekt hat eine Laufzeit von 2016 bis 2020 und umfasst mehrere Teilprojekte, welche unterschiedlich kofinanziert werden:

- Umstellung der Bordrechner und Anschaffung von Monitoren in den Fahrzeugen.

- Anbindung an die zentrale Datendrehscheibe des Landes Niedersachsen, welche beim Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen angesiedelt ist.

- Verbandsweit bis zu 350 dynamische Systeme an den Haltestellen.

Voraussichtlich ab Ende 2017 stehen im Rahmen des Projektes künftig aktuelle Informationen vor und während einer Fahrt im ÖPNV zur Verfügung. Der Fahrgast kann seine Reisekette in Echtzeit nachvollziehen. Gleichzeitig können die Verkehrsunternehmen auf dieser Basis dispositive Entscheidungen treffen, unter anderem um Anschlüsse zu sichern.


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