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Stadt gibt Machbarkeitsstudie für Ortsumgehung-Salder in Auftrag



Salzgitter

Stadt gibt Machbarkeitsstudie für Ortsumgehung-Salder in Auftrag


Großer Erfolg für die Bürgerinitiative. Die ProSal-Variante wird nun als eigenständiger Gesamtvorschlag geprüft. Foto: Alexander Panknin
Großer Erfolg für die Bürgerinitiative. Die ProSal-Variante wird nun als eigenständiger Gesamtvorschlag geprüft. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter. Nach langer Diskussion hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Salzgitter in seiner Sitzung am gestrigen Dienstag die Verwaltung nun beauftragt, einen Ingenieurvertrag über eine Machbarkeitsstudie für eine Ortsumgehung Salzgitter-Salder abzuschließen.



Ergänzend zu früheren Überlegungen zur Entlastung der Ortsdurchfahrten sollen in dieser Machbarkeitsstudie auch bislang noch nicht weiter betrachtete Planungsvarianten geprüft und bewertet werden - insgesamt sechs Varianten. Außerdem wird der Gesamtvorschlag der Bürgerinitiative ProSal als eigenständige Variante geprüft.




Die Ortsdurchfahrten von Salzgitter-Salder im Zuge der Landesstraßen 636 und 472 (L 636 und L 472) seiendurch den Verkehr stark belastet.Besonders dieL 472, die durch die enge historische Ortsmitte führt (Museumstraße), seidurch den Schwerverkehr stark in Anspruch genommen. Dies sei nicht nur störend, es führte auch zu latenten Gefährdungen - hier liegt auch die Grundschule.


Weitere Vorschläge



Ergänzend zu früheren Überlegungen zur Entlastung der Ortsdurchfahrten, zum Beispiel im Masterplan Mobilität und den von der Bürgerinitiative ProSal entwickelten Überlegungen zu einer Teilortsumgehung, sollen in dieser Machbarkeitsstudie auch bislang noch nicht weiter betrachtete Planungsvarianten geprüft und bewertet werden.

So prüft die Straßenbauverwaltung zurzeit den Umbau der Autobahnanschlussstelle Salzgitter-Lebenstedt Süd im Zuge der notwendigen Erneuerung des Brückenbauwerkes in der Straße "Vor dem Dorfe".

Durch Veränderungen an den Auf- beziehungsweise Abfahrtsrampen könnten sich neue Verknüpfungsmöglichkeiten ergeben, die zur Entlastung der Ortslage Salder beitragen könnten.

Die verschiedenen Varianten


In den Variantenvergleich sollen sechs Möglichkeiten zur Entlastung der Ortslage Salder einbezogen werden:

Variante 1
Ostumgehung Salder (gegebenenfallsin Teilabschnitten) von der Kreisstraße 10 im Norden bis zur L 472 im Süden

Variante 2
Südwestumgehung Salder von der L 472 bis zur Autobahnanschlussstelle Salzgitter Lebenstedt Süd

Variante 3
Kleine Westumgehung Salder über die K 40 (Mindener Straße) bis zur Autobahnanschlussstelle Salzgitter-Lebenstedt Süd

Variante 4
Teilortsumgehung Salder zwischen der K 10 und der L 472 sowie Spange zwischen der Nord-Süd-Straße und der L 472

Variante 5
Netzergänzung zur rückwärtigen Erschließung der Industriebetriebe

Variante 6
Von der Peiner Straße im Norden Anbindung an die Nord-Süd-Straße (Mischung der Alternativen 1 und 4).


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