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Stadt soll Migrationsbeauftragten bekommen

von Anke Donner


Ab dem kommenden Jahr soll die Stadt Goslar die Stelle eines „Migrationsbeauftragten schaffen. Ein Beschluss dazu soll in der kommenden Ratssitzung gefasst werden. Symbolfoto: Anke Donner
Ab dem kommenden Jahr soll die Stadt Goslar die Stelle eines „Migrationsbeauftragten schaffen. Ein Beschluss dazu soll in der kommenden Ratssitzung gefasst werden. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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13.12.2015




Goslar. Ab dem kommenden Jahr soll die Stadt Goslar die Stelle eines Migrationsbeauftragten schaffen. Ein Beschluss dazu soll in der kommenden Ratssitzung gefasst werden.

Der Antrag wurde bereits von der SPD-Ratsfraktion im September eingereicht und soll nun im Rat der Stadt behandelt werden. Begründet wird der Antrag mit der zu erwartenden steigenden Zahl der Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit hoher Anerkennungsrate. Um diese Menschen davon zu überzeugen in unserer Stadt zu bleiben und nicht wie häufig bisher der Fall in Ballungsräume abzuwandern, sei es notwenig, dass die Stadt Goslar eine Struktur aufbaut, um Menschen vor Ort einen optimalen Start in einer neuen Umgebung, Gesellschaft und Kultur zu ermöglichen. Ebenso soll so die ehrenamtliche Arbeit durch das Hauptamt begleitet werden, um optimale Ergebnisse erreichen zu können.

Die Aufgabe des Migrationsbeauftragten soll sein, ein Netzwerk zwischen Ehrenamtlichen, Flüchtlingen, Organisationen und Betrieben zu bilden. Dazu gehört das Entwickeln von Konzepten zur strukturellen Einbindung ehrenamtlicher Migrationsbeauftragter. Zudem sollen Integrationsangebote ausgearbeitet und geschaffen werden. Auch der Aufbau einer Internetpräsenz sei geplant, die beispielsweise Informationen für Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Schulen beinhaltet. Darüber hinaus soll ein enger Kontakt zur AfA, Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, dem lokalen Handwerk, Mittelstand und der Industrie entstehen. Ziel sei es Flüchtlinge so schnell wie gesetzlich möglich, eine Arbeitsperspektive in der Stadt Goslar zu bieten und in die Gesellschaft zu integrieren.


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