Stadt Wolfsburg bereitet mobile Angebote vor - Impfen weiterhin bei niedergelassenen Ärzten möglich

Das Impfen sei bei niedergelassenen Ärzten weiterhin möglich.

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Symbolbild. Foto: Pixabay

Wolfsburg. Nachdem das Impfzentrum der Stadt Wolfsburg in der vergangenen Woche geschlossen wurde, sollen nun im Auftrag des Landes mobile Impfteams im Stadtgebiet aktiv werden, so die Stadt Wolfsburg in einer am Montag erschienenen Pressemitteilung. Die Voraussetzungen für die Impfteams werden derzeit von der Stadt im Geschäftsbereich Gesundheit geschaffen.


Bis die beiden vom Land vorgesehenen Wolfsburger Teams starten können, dauert es aber noch, weil die rechtlichen und finanziellen Regelungen einen Start erst in den kommenden Wochen vorsehen, so die Stadt. Laut ihr, gibt es Impfangebote aktuell weiterhin bei zahlreichen niedergelassenen Ärzten, Kinderärzten oder im Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) des Klinikums Wolfsburg. Damit aber neben diesen Angeboten auch künftig weniger mobile Menschen wie beispielsweise Bewohner von Pflegeeinrichtungen geimpft werden können, sollen die Angebote der Arztpraxen durch die mobilen Teams ergänzt und dabei den vom Land formulierten Auftrag erfüllen.

Dabei gehe es insbesondere darum, sich um die Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen nach Maßgabe der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zu kümmern. Hinzu würden Einsätze zum Schutze besonderer Gruppen wie Schüler, Auszubildende und Studenten sowie Gruppen, die bislang mit der Impfkampagne noch nicht vollumfänglich erreicht worden sind, kommen. Die mobilen Impfteams seien wichtig für aufsuchende Impfangebote an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen, an Universitäten und Hochschulen sowie für in ausgewählten Wohn- und Lebensquartieren. Die Vorbereitungen für diese neue Aufgabe seien in Wolfsburg in vollem Gange.

Die Stadt siehe nach aktuellem Stand vor, in Kooperation mit gemeinnützigen Trägern im November mit diesen Impfungen starten zu können: "Die mobilen Impfteams werden eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der niedergelassenen Ärzteschaft sein und dazu beitragen, gerade Risikogruppen durch Auffrischungsimpfungen besonders zu schützen. Ich bitte aber alle mobilen und impfinteressierten Wolfsburger, weiterhin vor allem die bestehenden Beratungsangebote und Impfmöglichkeiten zu nutzen und nicht auf den Start der Impfteams zu warten, weil diese vorrangig in Einrichtungen eingesetzt werden", erläutert Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Klinikum und Sport.


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