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Stadtpark Oker - CDU will auf Bürgerskepsis eingehen

von Nino Milizia


Der angrenzende Spielplatz und der Parkraum an der Bürgerbegegnungsstätte sollen ihren Weg in die Planungen finden. Karte: Stadt Goslar
Der angrenzende Spielplatz und der Parkraum an der Bürgerbegegnungsstätte sollen ihren Weg in die Planungen finden. Karte: Stadt Goslar

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27.10.2017

Oker. In einer Bürgerinformationsveranstaltung am 19. Oktober zur Neugestaltung des Stadtparks hatten sich Teilnehmer skeptisch geäußert und Schwachstellen aufgezeigt, was die CDU-Ratsfraktion dazu bewog, mit einem Beschlussvorschlag Änderungen an der Konzeption anzustreben. Der angrenzende Spielplatz und der Parkraum sollen demnach miteinbezogen werden.



Die CDU begründet ihre Beschlussvorlage damit, dass man Hinweise aus der Bevölkerung in die derzeitigen Planungen einarbeiten wolle und es als sinnvoll erachte, den angrenzenden Spielplatz und den Parkraum an der Bürgerbegegnungsstätte in die Gesamtgestaltung einzubeziehen. Dies sollte parallel zur Gestaltung des Stadtparks erfolgen.

Besonders skeptisch habe sich die Bevölkerung gegenüber des Erhalts eines gepflegten Gesamteindrucks gezeigt, so dass ein wirksames Pflegekonzept erarbeitet werden müsse. Bei der Bepflanzung sei zu bedenken, dass man sie derart wähle, "dass ein angemessener, aber nicht ausufernder Pflegebedarf entsteht."

Ein weiterer Punkt: Zwar sehe die erarbeitete Konzeption einen Bereich für generationsübergreifende Fitnessgeräte vor, doch fehle nach Ansicht der CDU eine Fläche für Outdoor-Aktivitäten insbesondere für Jugendliche. Dies sei ein ausdrücklicher Wunsch der Jugendlichen gewesen, den sie bereits bei dem Projekt "Pimp your town" geäußert hätten. Die CDU gibt zu bedenken: "Neben der neuen Skateranlage und der vorgesehenen Attraktivierung in diesem Bereich am Vienenburger See halten wir eine Umsetzung auch im bevölkerungsstarken Oker für wichtig."

Ideal erscheine solch eine Fläche in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes und des Cafés am Stadtpark, um so eine soziale Kontrolle zu schaffen. Die Haushaltsmittel wären für die Jahre 2019 und 2020 einzuplanen.


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