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Stadtrat beschließt Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen

von Marian Hackert


Mit der Umsetzung des neuen Standortkonzepts entstehen mitunter auch neue Jobs. Foto: Frederick Becker
Mit der Umsetzung des neuen Standortkonzepts entstehen mitunter auch neue Jobs. Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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08.11.2017

Braunschweig. Für Kinder im Krippen- und Kindergartenalter sollen in Zukunft zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden. Für die Erarbeitung eines entsprechenden Standortkonzepts stimmten die Mitglieder des Rates der Stadt in ihrer jüngsten Sitzung. Eine Umsetzung des Konzepts soll vorrangig durch freie Träger oder andere Investorenmodelle erfolgen.



Aufgrund der steigenden Inanspruchnahme von Betreuungsplätzen für unter dreijährige Kinder und der steigenden Kinderzahlen für die 0 bis 3-Jährigen sowie die 3 bis 6-Jährigen entsprechend der aktuell gültigen Prognosen, sprach sich die Verwaltung für den weiteren bedarfsgerechten Ausbau der Betreuungsplätze aus. "Wir brauchen 1.000 zusätzliche Betreuungsplätze", rechnete Dr. Elke Falke, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt, vor. Dies entspreche zwölf großen oder 25 kleinen Kitas, veranschaulichte Flake die Dimensionen der fehlenden Betreuungsplätze.

Laut einstimmigem Beschluss des Rates wird die Verwaltung nun ermächtigt in Abstimmung mit den freien Trägern von Kindertagesstätten ein Standortkonzept zur Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze unter Berücksichtigung planungsrelevanter und sozialraumorientierter Bedarfe durch Neubau, Umbau, Anbau oder Umnutzung geeigneter Räumlichkeiten zu erarbeiten und umzusetzen.

Stadt als Bauherrin nur in Ausnahmefällen


Dabei wird erstmalig angestrebt, die erforderlichen Betreuungseinrichtungen beziehungsweise zusätzliche Plätze durch Dritte, freie Träger oder sonstige Investoren, herstellen zu lassen. Entsprechende Angebote werden im Rahmen der Erarbeitung des Standortkonzepts geprüft und von dieser Möglichkeit vorrangig Gebrauch gemacht, heißt es im Beschluss. Nur für den Fall, dass sich der Bedarf durch diese zusätzlichen Plätze nicht decken lässt, soll die Stadt als Bauherrin auftreten. Die Konkretisierung dieser Maßnahmen erfolgt im Rahmen der jeweiligen Einzelbeschlüsse zur Objekt- und Kostenfeststellung.

Zusätzliche Stellen könnten entstehen


Die Erarbeitung und Umsetzung des Standortkonzeptes und Ausbauprogramms müsse laut Beschluss personell begleitet werden. Zusätzliche Stellenbedarfe können sich demnach in den Bereichen Planung, Platzvermittlung, Kindertagesstättenförderung, Entgeltberechnung sowie gegebenenfalls Hochbau (Planung und Bauausführung) ergeben.

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